Streit um Hund endet mit Todesdrohung

Christoph Fust, 13. Oktober 2018, 08:40 Uhr
In Dornbirn wurde ein 20-Jähriger mit dem Tod durch Erschiessen bedroht.
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Am Freitagabend wird ein Mann in Dornbirn von einem Bekannten mit dem Tod bedroht. Das Polizei-Einsatzkommando Cobra glättet die Wogen und ermittelt als Grund für die Todesdrohung einen Hund.

Der 20jährige Mann meldete dem Notruf nach 19.00 Uhr, er sei von einem 30jährigen Bekannten telefonisch mit dem «Erschiessen» bedroht worden. Der 30-Jährige würde in einem Zelt in Achfurt wohnen. Laut Landespolizeidirektion Vorarlberg ging der Anzeiger davon, dass der Bekannte eine Waffe hat. Infolge wurden mehrere Polizeistreifen aus dem im Rheintal zum Vorfallsort beordert.

Grund für Streit war ein Hund

Gegen 20.40 Uhr erfolgte der Zugriff durch Beamte des Einsatzkommandos Cobra, der wichtigsten polizeilichen Sondereinheit in Österreich. Der 30jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Am Ort befanden sich noch vier weitere Personen, darunter der Anzeiger, der die Polizei auch zu dem Zelt geführt hatte.

Alle Personen verhielten sich kooperativ. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Hintergrund für die Drohung sei ein vorangegangener Streit über den Besitzerwechsel eines Hundes gewesen.

Anzeige wegen gefährlicher Drohung

Der 30-Jährige wurde noch am selben Abend einvernommen und wird nach Abschluss der Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung auf freiem Fuss angezeigt werden. Bei der Durchsuchung des Zeltes konnte keine Waffe aufgefunden werden.

Christoph Fust
Quelle: red.
veröffentlicht: 13. Oktober 2018 08:40
aktualisiert: 13. Oktober 2018 08:40