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Stripperin an der Uni hat Folgen

Stripperin an der Uni hat Folgen

05.10.2015, 15:30 Uhr
· Online seit 05.10.2015, 14:59 Uhr
In der Einführungswoche des neuen Semesters hat ein Studentenverein eine Stripperin engagiert. Dies hat zu rechtlichen Ermittlungen geführt, die nun abgeschlossen sind. Fazit: Der Verein wird für ein Jahr sistiert.
Leila Akbarzada
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Während der Einführungswoche der HSG können sich unzählige Vereine den Studenten vorstellen. Die Studentenverbindung A.V. Amicitia hat sich etwas ganz Spezielles ausgedacht: Sie lud eine Stripperin an die Präsentation ein. Diese zog sich aus und tanzte auf dem Schoss eines Verbindungsmitglieds.

Der Uni hat das gar nicht gefallen. Die Richtlinien für Vereine, die durch die HSG akkreditiert sind, legen verbindlich fest, dass ein Verein der Universität keinen Reputationsschaden zufügen darf. Das teilt die Uni St. Gallen mit.

Deswegen wurde ein Verfahren eröffnet und die Mitglieder der Vereinigung zur Anhörung vorgeladen. Die Anhörung und die Untersuchungen seien nun abgeschlossen, wie "2o Minuten" mit Berufung auf eine Mitteilung der HSG schreibt.

Sie teilt mit: «Der Senatsausschuss der HSG hat entschieden, die Vereinsprivilegien der A.V. Amicitia San Gallensis für ein Jahr zu sistieren. Zudem hat sich der Verein dazu verpflichtet, mit allen seinen Mitgliedern einen gemeinnützigen Einsatz durchzuführen.»

Gemäss der Medienmitteilung akzeptiert die A.V. Amicitia San Gallensis die Entscheidung. Auf ihrer Homepage schreibt die Vereinigung: «Präsidium und Vorstand können sich mit der Darbietung nicht einverstanden erklären und distanzieren sich ohne Abstriche von dieser Aktion.»

(red)

veröffentlicht: 5. Oktober 2015 14:59
aktualisiert: 5. Oktober 2015 15:30

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