«Neymar-Frisuren gibt’s bei mir nicht»

Coiffeuse Severina Brägger über die schlimmsten Fussballer-Frisuren © FM1Today/Dario Cantieni
Noch ein Wochenende Fussball-WM – dann ist Schluss. Was bleibt? Ein paar leere Stadien und Fahnen, die vom Balkon wieder in den Keller wandern. Was nicht bleibt sind die Frisuren der Fussballer. Anders als vor vier Jahren war dieses Jahr keine Trendfrisur dabei.

Klar, flippige Fussballer-Frisen gabs die eine oder andere an dieser WM. Riesen Mähnen, komische Rasuren, wilde Muster und natürlich die ausgeleerte Portion Spaghetti von Neymar. Doch kopieren will diese praktisch niemand. Severina Brägger, Coiffeuse beim Coiffeur Herbert in St.Gallen meint: «Es kommen ab und zu ein paar Junge, die sich ein Muster in die Haare rasieren lassen wollen. Aber sonst merken wir nichts von der WM.»

Grosser Boom vor vier Jahren

An der letzten WM war das anders. «Da kam der Haarschnitt, bei dem die Seiten kurz und die Haare oben lang waren. Das wollten alle.» Im Moment sei es jedoch eher so, dass viele Leute die Haare wieder länger tragen würden. «Hinten zum sogenannten Dutt zusammengebunden», sagt Brägger. So wie zum Beispiel Rurik Gislason, dem Womanizer der WM. Der Isländer hatte zu Beginn der WM rund 30’ooo Instagram-Follower. Mittlerweile sind es 1,3 Millionen.

Im Trend: Island-Hottie Rurik Gislason mit seinem Dutt. (Bild: instagram/rurikgislason)

«Blondierte Haare kommen nicht in Frage»

Den Vogel abgeschossen (und ihm eine Möglichkeit geboten, auf seinem Kopf zu nisten) hat dieses Jahr klar Neymar. Die Frisur des Brasilien-Spielers sei ein No-Go meint Severina Brägger. «Wenn einer kommt und so eine Frisur haben will, dann versuche ich ihm das solange auszureden, bis er etwas anderes will.» Was die Coiffeuse von den anderen Spielerfrisuren an der WM hält, seht ihr oben im Video.

Seine Frisur überzeugt die wenigsten. Hatte er darum im zweiten Spiel schon eine neue? (Bild: Keystone)

(dac)


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