Als Maroon 5 noch unbekannt war

Auch Maroon 5 hat mal klein angefangen.
Auch Maroon 5 hat mal klein angefangen. © Twitter/Marianne Dale
Auf Twitter erzählen die Leute, welche Band sie gesehen haben, bevor sie berühmt wurde. Da gibt es einige witzige Anekdoten und ganz viele unglaubliche Geschichten. Wir haben ein Best-of zusammengestellt.

Angefangen hat es mit einem Tweet von Miles Kahn. Der TV-Produzent, Autor und Emmy-Gewinner («The Daily Show») fragte nach den wildesten «ich kannte die Band schon, bevor sie berühmt war»-Geschichten und begann gleich selbst: «Es war 1991 im kalifornischen Roseland. Nirvana war die Vorband von Pearl Jam, die wiederum für die Red Hot Chili Peppers die Vorband war.»

Auf diesen Tweet folgen Band-Geschichten im Sekundentakt. Auch eine Nirvana-Story hat David Sims. Es war 1989 in Chicago. Auf der Bühne standen die Männer um Kurt Cobain, im Publikum nur gerade etwa 20 Leute – inklusive Axl Rose und sein Bodyguard.

Sean Dayton erzählt, wie er manchmal zwei Minuten vor einem Konzert für Katy Hudson die Gitarrensaiten wechseln musste. Dafür bekam er von ihr sogar ein Dankeskärtli. Katy Hudson kennt man heute eher unter ihrem Künstlernamen Katy Perry:

Wirklich gross ist eine Band, wenn sie beim Super Bowl spielen darf. Dieses Jahr kommt diese Ehre Maroon 5 zuteil. Doch auch die Männer um Leadsänger Adam Levine haben einmal klein angefangen. So berichtet Marianne Dale von einem Maroon-5-Konzert an ihrem College. Das Bild dazu ist grandios:

Ebenfalls eine schöne Geschichte hat Jackson Rathbone. Der Schauspieler («Twilight») hatte früher eine eigene Band mit dem Namen 100 Monkeys. Wirklich berühmt wurde er damit nicht. Allerdings hatte er bei einem Auftritt 2010 eine ziemlich gute Vorband: Imagine Dragons!

Nebst ganz vielen weiteren Geschichten von heute grossen Bands, die mal vor ein paar Dutzend Leuten in Colleges gespielt haben, sticht die Erinnerung von Jason Hampton ins Auge. Er hatte 2007 eine Bar in London. Dort gab es jeweils auch kleine Konzerte. Ein sicher denkwürdiger Abend: Adele, Mumford & Sons, Laura Marling und Bombay Bicycle Club auf der Bühne.

Elizabeth Booth erzählt, wie Arcade Fire an einer Hausparty vor rund 20 Leuten spielten. Ihr Ehemann habe zu ihr gesagt, dass sie doch ein Plattenlabel gründen und die Band gleich unter Vertrag nehmen sollten. Ihr Antwort: «Du bist betrunken.»

À propos Hausparty mit berühmten Bands. Andrew Carega schreibt: «Im Juni 1984 hatte mein Zimmergenosse im College eine Junggesellenparty. Als das Bier ausging, fragten wir unseren Nachbarn, der eine Bar besass, ob er ein Fässchen bringen könnte. Er brachte das Bier und nahm gleich noch die Band mit, die an diesem Abend in der Bar spielte: R.E.M., die dann ein kleines Konzert für uns gaben.»

Von einem kleinen Konzert berichtet auch Eileen Doniego. Es war 2007 auf einem Ikea-Parkplatz in San Diego. Auf der Bühne des Wohltätigkeitskonzerts für ein Kinderspital: Lady Gaga. Die Sängerin, die ein Jahr später mit «The Fame» Weltruhm erlangte, sei unglaublich freundlich gewesen, habe Autogramme verteilt und alle abgeküsst. Einige Wochen ging Eileen bereits an das zweite Lady-Gaga-Konzert, die Sängerin war als Vorband für New Kids On The Block angekündigt.

Und was lernen wir aus all diesen schönen Geschichten? Geht auch von (noch) unbekannten Künstlern Konzerte schauen!

Hast du auch schon mal eine Band gesehen, bevor sie richtig berühmt wurde? Dann schreib es uns in die Kommentare.

(rr)


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