Nach Absage

Finanzieller Schaden trotz Versicherung – Mini-Olma schon im Sommer?

9. Juni 2020, 06:38 Uhr
Die neue Olmadirektorin Christine Bolt hat es mit einer herausfordernden Zeit zu tun.
© Urs Bucher/St.Galler Tagblatt
Trotz Epidemieversicherung bleiben die Olma Messen auf den Kosten für die abgesagte Messe in diesem Herbst sitzen. Mit einem kleineren Fest soll dieser finanzielle Schaden etwas abgefedert werden.

Die Olma ist abgesagt, darunter leiden sowohl die Besucher, die Aussteller als auch der Veranstalter selbst. Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, verfügen die Olma Messen zwar über eine Epidemieversicherung – diese greift allerdings nicht, weil es sich beim Coronavirus um eine Pandemie handelt. «Somit kommen wir für die Kosten auf», bestätigt Olmadirektorin Christine Bolt, ohne Details zu nennen.

Mit einem Alternativprogramm soll der Schaden «etwas in Grenzen» gehalten werden, wie Bolt weiter ausführt. «Wir haben verschiedene Ideen, prüfen diverse Szenarien und sind mit möglichen Partnern, Veranstaltern und Ausstellern im Gespräch.»

Bei einem kleineren Fest während der Herbstferien soll den Ostschweizerinnen und Ostschweizern «etwas Lebensfreude» zurückgegeben werden. Oder bereits früher, sofern der Bundesgrat grünes Licht gibt: «Je nach Ausgangslage und Lockerungsschritten werden wir bereits während der Sommerferien auf unserem Gelände aktiv werden.»

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 9. Juni 2020 06:38
aktualisiert: 9. Juni 2020 06:38