100 Liter Diesel wurden in die Natur gepumpt

Fabienne Engbers, 3. Februar 2017, 09:11 Uhr
Dieselöl gelangte mit Wasser vermischt in die Natur. (Symbolbild)
Dieselöl gelangte mit Wasser vermischt in die Natur. (Symbolbild)
© istock
Am Donnerstag stellte die Kantonspolizei St.Gallen in Kaltbrunn fest, dass Dieselöl ins Erdreich gelangte. Die Feuerwehren konnten Bachsperren errichten. Wie gross der Schaden ist, kann noch nicht gesagt werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Kantonspolizei St.Gallen darauf aufmerksam gemacht, dass im Bereich der Grafenaustrasse in Kaltbrunn ein Dieselgeruch in der Luft hing. Sie musste feststellen, dass mit Dieselöl vermischtes Wasser ins Freie gepumpt worden war.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in einer Liegenschaft zu einer Überschwemmung im Keller. In diesem Keller waren auch Behälter mit Dieselöl gelagert. Das Öl mischte sich mit dem Wasser und gelang ins Freie, nachdem ein Arbeiter angewiesen wurde, das Wasser abzupumpen. Dadurch gelangen mehrer hundert Liter Dieselöl in die Natur, das sich über die Sickergruben Richtung Benken und Uznach verbreitete.

Den Feuerwehren Kaltbrunn und Uznach gelang es rechtzeitig Richtung Benken und Uznach Bachsperren zu errichten. Zusätzlich konnte das Pumpwerk Grynau rechtzeitig ausser Betrieb genommen werden. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Energie des Kantons St.Gallen wurde kontaminiertes Erdreich abgetragen.

Die Auswirkungen auf die Umwelt können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschliessend beurteilt werden, sagt die Kantonspolizei St.Gallen. Entsprechende Ermittlungen gegen die Verantwortlichen wurden eingeleitet.

(Kapo SG/red)

Fabienne Engbers
veröffentlicht: 3. Februar 2017 09:11
aktualisiert: 3. Februar 2017 09:11