15 Ärzte ziehen nach St.Margrethen

Fabienne Engbers, 4. Juli 2017, 19:05 Uhr
Das Ärztezentrum in St.Margrethen wird für 15 Arztpraxen Platz bieten.
Das Ärztezentrum in St.Margrethen wird für 15 Arztpraxen Platz bieten.
© pd
In St.Margrethen wird ein neues Ärztezentrum gebaut. 15 Arztpraxen und ein Operationssaal finden zukünftig im Komplex Platz. Am Dienstag ist der Spatenstich erfolgt.

Patienten aus dem Rheintal bekommen mit dem Bau des Ärztezentrums ein breites medizinisches Angebot in ihrer Nähe. Allgemeinärzte, aber auch Fachmediziner, sollen in den 15 Arztpraxen Platz und eine Technik auf dem neusten Stand finden. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2019 geplant.

Zusammenarbeit der Ärzte ermöglicht

«Zentren wie das MediCenter Rheindorf haben Zukunft», wird Bauherr Eugen Bannwart zum heutigen Spatenstich zitiert. Durch die räumliche Nähe der Ärzte könne die Zusammenarbeit zwischen dem Personal vertieft und Synergien genutzt werden.

Dazu gehört auch die Nutzung eines Ambulatoriums mit Operationssaal, das im Dachgeschoss Platz finden wird. Hier können die Ärztinnen und Ärzte Tageseingriffe durchführen. «Ein stationärer Aufenthalt in einem Spital kann so häufig vermieden werden», sagt Patrick Kranz von der Axalo Gruppe.

Zwischen der Grenz- und der Dammstrasse findet das Zentrum Platz. (BIld: pd)
Zwischen der Grenz- und der Dammstrasse findet das Zentrum Platz. (BIld: pd)

Ein Ort für alles

Das Ärztezentrum in St.Margrethen könnte für das Rheintal zu einem wichtigen medizinischen Pfeiler werden. Wege für verschiedene Untersuchungen würden eingespart, die Standortattraktivität von St.Margrethen werde laut Gemeindepräsident Reto Friedauer gesteigert.

Laut der Mitteilung gibt es bereits interessierte Ärzte aus unterschiedlichen Fachbereichen, die Mietersuche sei allerdings noch nicht beendet.

Das Ärztezentrum wird zwischen der Grenz- und der Dammstrasse gebaut. Bauherrin ist die Swiss MediCenter Rheindorf AG. So wird das Zentrum später auch heissen.

Das Gebäude wird auf eine Fläche von rund 3000 Quadratmetern gebaut und rund 16 Millionen Franken kosten.

Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 4. Juli 2017 19:05
aktualisiert: 4. Juli 2017 19:05