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69 Kilo Kokain: Untersuchung eingestellt

Angela Mueller, 2. Mai 2019, 15:35 Uhr
69 Kilo Kokain waren in einem Schiffscontainer versteckt, die einem Appenzell Innerrhoder Unternehmen gehörte.
© iStock
Es war der grösste Drogenfund in der Geschichte des Kantons Appenzell Innerrhoden: Im Juli 2018 fand die Grenzpolizei 69 Kilogramm Kokain in einem Schiffscontainer. Die Staatsanwaltschaft hat nun das Verfahren eingestellt. Die Täterschaft konnte nicht ermittelt werden.

69 Kilogramm Kokain hat die Polizei im letzten Juli bei einem Unternehmen in Appenzell Innerrhoden gefunden. Die Drogen lagen in einem Schiffscontainer. Ein 34-jähriger polnischer Lastwagenchauffeur wurde verhaftet. (FM1Today berichtete).

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden eröffnete eine Untersuchung gegen Unbekannt wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Staatsanwaltschaft versuchte in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, der Eidgenössischen Zollverwaltung, der Kantonspolizei St.Gallen und dem Bundesamt für Polizei, Fedpol, die Täterschaft zu ermitteln. Diese konnte nicht identifiziert werden und ist weiterhin unbekannt. Daher wurde das Verfahren sistiert. Der polnische Lastwagenfahrer wurde im Rahmen der Untersuchung vollständig entlastet.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Innerrhoden wird die Wiederaufnahme der Untersuchung prüfen, sollten sich neue Hinweise auf die Täterschaft ergeben.

Angela Mueller
Quelle: Kapo AI/red.
veröffentlicht: 2. Mai 2019 14:39
aktualisiert: 2. Mai 2019 15:35