7 Typen am Openair Frauenfeld

Vanessa Kobelt, 5. Juli 2018, 14:58 Uhr
Das Openair Frauenfeld lockt jedes Jahr die unterschiedlichsten Typen auf das Gelände.
Das Openair Frauenfeld lockt jedes Jahr die unterschiedlichsten Typen auf das Gelände.
© FM1Today/Raphael Rohner
Nackte Haut und Muskel-Berge: Das Openair Frauenfeld ist nicht nur für sein Hip-Hop-Line-up bekannt. Bestimmt kennst du diese 7 Openair-Typen.

1. Die Beautyqueen

Von wegen Rucksack und Gummistiefel! Die Beautyqeen hat all ihre Sachen schön im Roll-Köfferli verstaut. Damit stolpert sie dann übers Openair-Gelände, meist ganz praktisch in hochhackigen Schuhen. Im Gepäck findet man sowohl Haarglätter, Lippenstift als auch weisse Hosen. Typische Openair-Utensilien eben!

 

2. Muskelprotz

Zum Glück hat das Openair Frauenfeld eine eigene «Pump-Station», sonst wäre der Muskelprotz ziemlich aufgeschmissen... Du findest ihn meist auf der Hantelbank oder oben ohne am Zeltplatz. Natürlich immer leicht mit Öl eingerieben und auf der Suche nach anerkennenden Blicken. Ps: Lade ihn doch mal auf ein Bier ein und erfreue dich daran, wenn er es wegen der Kalorien nicht trinken darf.

 

 

3. Der Kiffer

Okay, den Kiffer findet man fast an jedem Openair. Treffen tut man ihn nicht vor der Bühne sondern friedlich im Campingstuhl vor seinem Zelt. Der Kiffer verpasst so gut wie jedes Konzert, raucht einen Joint nach dem anderen und sagt dauernd Sätze wie: «Fühlsch de Openair-Spirit?» Falls er die Augen nicht mehr öffnet, halte ihm einfach einen Joint unter die Nase und zack - ist er wieder da.

 

 

4. Der Gangster

Der Gangster ist eigentlich zu cool fürs Openair. Mit viel Parfüm und Goldschmuck streift er durch die Menge und zwinkert den Frauen zu. Ein eigenes Zelt hat er nicht, er wird die Nacht natürlich bei einem «Chick» verbringen. Morgens schleicht er sich dann vom Gelände, um frisch geduscht und gestylt ans Openair zurückzukehen. Achtung, der Gangster erzählt ständig, wie viel Kohle er hat, seine Drinks will er aber nicht selbst bezahlen.

 

 

5. Die Gangsterbraut

Man könnte meinen, sie verbringt das Openair mit ihrem männlichen Artverwandten, dem «Gangster». Dem ist nicht so. Die Gangsterbraut ist nur im Rudel mit anderen Gangsterbräuten anzutreffen und hat für alle anderen nur abschätzige Blicke übrig. Du erkennst sie meist an ihren geflochten, farbigen Haaren und ihrem violetten Lippenstift. Vor der Bühne rappt sie mit und postet dabei Videos von sich auf Instagram. Wer Bitch-fights nicht mag, spricht sie besser nicht an.

 

 

6. Die Coole

Die Coole versteht sich weder mit den Beautyqueens noch von den Gangsterbräuten (und mit flirtfreudigen Männern schon gar nicht). Sie ist einzig und allein wegen der Musik am Openair Frauenfeld. Ein weites T-Shirt und ein Cap gehören zu ihrem Markenzeichen, auch wenn sie sich kaum Gedanken um ihr Äusseres macht. Sollte ihr jemand das Eminem-Konzert versauen, hat sie keine Hemmungen, ihm ihr Bier ins Gesicht zu leeren.

 

 

7. Der Trunkenbold

Wie schon der Kiffer, ist auch der Trunkenbold an vielen Openairs anzutreffen. Der Trunkenbold knallt sich schon zum Frühstück Whiskey-Cola rein, steht ständig allen auf die Füsse und hat auch keine Hemmungen, sich vor der Bühne nackt auszuziehen. Bei den Konzerten versucht er zwar die Texte mitzugröhlen, klingt dabei aber meist wie eine Schildkröte beim Geschlechtsakt. Nach dem Openair erzählt er allen, wie unglaublich geil es war, auch wenn er sich kaum erinnert. Ziemlich verkatert begrüsst er dann am Montagmorgen im Anzug die Kunden am Bankschalter.

 

(kov)

 

 

 

Vanessa Kobelt
veröffentlicht: 5. Juli 2018 05:46
aktualisiert: 5. Juli 2018 14:58