Abrupter Wechsel

Abgang im Schwägalp-OK: «Nehme das mit Enttäuschung und Verbitterung entgegen»

29. November 2022, 07:58 Uhr
Niklaus Hörler ist nicht mehr OK-Präsident des Schwägalp-Schwinget. Laut eigenen Aussagen ist der Abgang gegen seinen Willen. Ein Führungsduo soll neu das grösste Schwingfest in der Ostschweiz organisieren.
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Noch im August sprach Chläus Hörler als Präsident des OK des Schwägalp-Schwinget davon, dass eine Übergabe des Präsidiums an eine nächste Generation frühestens in einem Jahr geplant war. Nun sieht alles anders aus: Hörler ist schon jetzt nicht mehr OK-Präsident.

Vize übernimmt Aufgaben interimistisch

Vorübergehend übernimmt OK-Vizepräsident Jörg Frei seine Aufgaben, bis Anfang kommendes Jahr Andrea Abderhalden und Reto Fuster die Leitung des Schwägalp-Schwinget übernehmen werden. Änderungen in der Aufgabenteilung, so Abderhalden, werden hinter den Kulissen passieren. «Beispielsweise bei Anfragen treten wir zusammen auf», so Abderhalden.

Der Führungswechsel von Hörler zu Abderhalden und Fuster verlief nicht ohne Nebengeräusche: Niklaus Hörler spricht davon, dass er die Führung des OK gegen seinen Willen abgibt – obwohl schon länger eine Findungskommission daran arbeitet, Nachfolgende für ihn zu finden. Den Präsidiumswechsel nehme er «mit grosser Verbitterung und Enttäuschung zur Kenntnis», wie Hörler gegenüber TVO sagte.

Kein Grund für abrupten Abgang

Einen bestimmten Grund für den abrupten Abgang gibt es laut Hörler nicht. Dass der Abgang Hörlers abrupt und gegen den Willen Hörlers geschehe, streitet das OK des Schwägalp-Schwinget ab. «Es wurden über lange Zeit mit ihm Gespräche geführt und die Findungskommission wurde ebenfalls schon vor einer Weile eingesetzt», so Vizepräsident Frei. Der Zeitpunkt für den Abgang ergebe sich dadurch, dass für Anfang Jahr Kandidatinnen und Kandidaten bereitstehen, um Hörlers Aufgaben zu übernehmen.

Quelle: TVO
veröffentlicht: 18. November 2022 20:51
aktualisiert: 29. November 2022 07:58