Ausserrhoden

1000 junge Hühner müssen wegen Salmonellen getötet werden

16. November 2020, 11:08 Uhr
Ein Bestand junger Hühner musste wegen Salmonellen getötet werden. (Symbolbild)
© Kanton AR
Wegen eines Salmonellen-Befundes musste im Kanton Appenzell Ausserrhoden ein Junghennenbestand geräumt werden. Es ist der erste Salmonellen-Fund im Kanton seit mehr als zehn Jahren.

Ein Tierhalter hatte in der vergangenen Woche bei seinem Junghennenbestand Salmonellen festgestellt. Er meldete seinen Fund beim Veterinäramt des Kantons Ausserrhoden, da eine Salmonellen-Infektion eine anzeigepflichtige Tierseuche ist.

Auf Anweisung des Veterinäramts musste er 1000 junge Hühner töten und entsorgen. Da die Junghennen noch nicht im legefähigen Alter waren, bestand für Konsumentinnen und Konsumenten zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, wie der Kanton mitteilt. Bevor der Tierhalter wieder Hühner einstallen darf, muss der Stall gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Salmonellen treten bei Geflügel sporadisch auf. Schweizweit konnte die Seuche mehrmals pro Jahr festgestellt werden. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden liegt ein Salmonellen-Fund über zehn Jahre zurück. Um die Geflügelhaltungen der Schweiz deshalb frei von dem Bakterium zu halten, werden grössere Bestände routinemässig durch die Geflügelhaltenden und Veterinärdienste überwacht.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 16. November 2020 09:08
aktualisiert: 16. November 2020 11:08