Ausserrhoden schreibt schwarze Zahlen

René Rödiger, 4. Oktober 2018, 10:34 Uhr
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden wird das Jahr voraussichtlich um 3,6 Millionen Franken besser abschliessen als budgetiert. Es wird ein Gewinn von 9,2 Millionen Franken erwartet.
Ausserrhoden hat mehr in der Kasse.
© Keystone

«Die Sparanstrengungen der letzten Jahre zeigen Wirkung.» Köbi Frei, der abtretende Finanzchef von Appenzell Ausserrhoden, ist zufrieden. Läuft alles nach Plan, wird der Kanton das Jahr mit einem deutlich besseren Ergebnis abschliessen als budgetiert.

Das Rechnungsjahr schliesst mit einem Gewinn von 9,2 Millionen Franken. Das sind 4,8 Millionen Franken mehr als noch im vergangenen Jahr und 3,6 Millionen Franken mehr als erwartet.

Mehr Steuereinnahmen

«Zur Verbesserung führen mehr Steuereinnahmen und höhere Anteile am Gewinn der Nationalbank und der Verrechnungssteuer», heisst es. Mehrkosten seien hingegen bei der individuellen Prämienverbilligung zur Krankenversicherung und der Finanzierung der sozialen Einrichtungen IVSE entstanden.

Auch nächstes Jahr ein Gewinn

Für 2019 wird ein Gewinn von 15,9 Millionen Franken veranschlagt. Der kantonale Steuerfuss bleibt unverändert bei 3,3 Steuereinheiten. Die Personalkosten im Kanton werden auf 78,3 Millionen Franken steigen (+ 2,3 Prozent). Darin enthalten ist ein Stellenausbau beim Polizeikorps und bei der Kesb.

Appenzell Ausserrhoden will auch 2019 22,5 Millionen Franken investieren – gleich viel wie im aktuellen Jahr. Der grösste Teil davon (10,5 Millionen Franken) geht in den Strassenbau.

Den Voranschlag 2019 wird der Kantonsrat am 3. Dezember beraten.

René Rödiger
Quelle: red.
veröffentlicht: 4. Oktober 2018 10:21
aktualisiert: 4. Oktober 2018 10:34
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