Spitalpolitik

Ausserrhoder Spitalverbund mit Minuszahlen

31. März 2021, 15:21 Uhr
Auch im Spital in Herisau wirkte sich das Verbot von nicht dringenden Eingriffen auf die Zahlen aus.
© Tagblatt/Michel Canonica
Die Rechnung 2020 des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (SVAR) hat mit einem Minus von 7,2 Millionen Franken abgeschlossen. Unter anderem wirkte sich das Verbot von Wahleingriffen während des ersten Lockdowns negativ aus.

Wegen der Pandemie seien dem Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) enorme finanzielle Verluste entstanden, heisst es in der Mitteilung des Spitalverbunds vom Mittwoch. Der SVAR habe sein betriebswirtschaftliches Ziel einer ausgeglichenen Rechnung bei weitem verfehlt.

Auf Anordnung des Bundes hätten 2020 über viele Wochen keine Wahleingriffe stattfinden können. Die Folge seien Mehrkosten und gleichzeitig Mindereinnahmen von rund 9,5 Millionen Franken gewesen. Weil der Bund eine Beteiligung daran bis heute verweigere und der Kanton nicht den vollen Betrag decke, müssten rund 3 Millionen Franken vollständig durch Eigenmittel übernommen werden, heisst es in der Mitteilung.

Quelle: sda
veröffentlicht: 31. März 2021 15:21
aktualisiert: 31. März 2021 15:21