Herisau

Doch kein CBD: Ausserrhoder Hanfplantage führt zu weiteren Anlagen

28. September 2022, 14:24 Uhr
Im Juni hatte die hatte die Ausserrhoder Kantonspolizei in Herisau rund 6800 Hanfpflanzen beschlagnahmt. Die Betreiber gaben an, dass es sich um legalen CBD-Hanf handle. Eine Analyse zeigte aber nun, dass dies gelogen war.
Bei diesen Pflanzen handelte es sich um illeaglen Drogenhanf.
© Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden
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Anfangs Juni hatte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an der Alpsteinstrasse in Herisau 6800 Hanfpflanzen sichergestellt. Entgegen der ersten Angaben der Betreiber handelte es sich dabei um hochprozentigen THC-haltigen Drogenhanf und nicht um erlaubte CBD-Pflanzen. Dies ergaben Untersuchungen des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Mittwoch mitteilt.

Daraufhin kam es unter der Regie der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit anderen kantonalen Staatsanwaltschaften und Polizeikorps zu weiteren umfangreichen Ermittlungen. Diese führte zu fünf niederländischen Personen, welche die Anlage in Herisau betrieben.

Im Zuge der Hausdurchsungen konnten zwei weitere Indoor-Anlagen mit je rund 300, beziehungsweise 3000 verbotenen Hanfpflanzen sowie rund 70 Kilogramm Drogenhanf ausgehoben werden. Zudem konnte eine komplexe Apparatur sichergestellt werden, mit welcher legaler CBD-Hanf in illegalen THC-Hanf umgewandelt wurde, schreibt die Polizei weiter. Sämtliche Beteiligte müssen sich wegen mehrfachen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 28. September 2022 14:24
aktualisiert: 28. September 2022 14:24