Appenzell

Drei Verletzte nach Messerangriff in Asylunterkunft

8. Juni 2020, 11:05 Uhr
Hier, im Asylzentrum Mettlen, kam es zum Messerangriff.
© Benjamin Manser/St.Galler Tagblatt
Ein Streit zwischen Bewohnern einer Appenzeller Asylunterkunft ist am Samstag eskaliert. Drei Personen wurden bei einer Messerattacke verletzt, der Angreifer wurde festgenommen.

Ein 34-jähriger Algerier griff am Samstagabend während eines Streits mit anderen Asylbewerbern der Asylunterkunft Mettlen in Appenzell zu einem Messer – und stach damit unvermittelt auf einen 30-jährigen und einen 31-jährigen Srilanker ein, wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt.

Eines der Opfer wurde am Oberschenkel und das andere am Kopf verletzt. Auch der mutmassliche Täter wurde bei der Auseinandersetzung verletzt. Alle drei Männer wurden im Notfall des Spitals Appenzell behandelt. Keiner der Beteiligten hatte laut Polizei lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Der mutmassliche Täter wurde kurz nach der Tat festgenommen, er befindet sich nun in Haft. Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und Körperverletzung eingeleitet.

(red.)

Quelle: Kapo AI
veröffentlicht: 8. Juni 2020 10:51
aktualisiert: 8. Juni 2020 11:05