«Es kamen mehr Leute als erwartet»

Lara Abderhalden, 8. Juli 2019, 14:46 Uhr
Statt eines Zuges verkehren zwischen Herisau und St.Gallen Ersatzbusse.
Statt eines Zuges verkehren zwischen Herisau und St.Gallen Ersatzbusse.
© FM1Today/Lara Abderhalden
Zwischen Herisau und St.Gallen verkehren zurzeit keine Züge, da die Schweizerische Südostbahn SOB den Sitterviadukt und den Sturzeneggtunnel erneuern. Am Montagmorgen mussten die Pendler auf Ersatzbusse umsteigen, was ziemlich gut funktionierte.

Seit vergangenem Samstag und bis zum 9. August bleibt die Strecke Herisau - St.Gallen für den Bahnverkehr unterbrochen. Beim Sitterviadukt und dem Sturzeneggtunnel werden Gleise aus- und neu gebaut, die Stahlkonstruktion des Viadukts wird zum Teil neu und es wird eine Fahrleitung montiert. Die Ersatzbusse fahren direkt zwischen St.Gallen und Herisau und auch für die Fahrt nach St.Gallen Haggen stehen Busse bereit.

Genug Information vorhanden

Am Montagmorgen, dem ersten Wochentag mit den Änderungen, blieb es relativ ruhig. «Wir hatten Kapazität für alle Passagiere, dies obwohl mehr Leute kamen als erwartet», sagt ein SOB-Mitarbeiter, der die Pendler am Bahnhof Herisau informiert. An Information mangelt es nicht. Im Zug wird über die Lautsprecher mehrmals auf den Ersatzbus hingewiesen, am Bahnhof Herisau gibt es erneut Auskunft über die Bahnhofslautsprecher und es stehen Bahnmitarbeiter in Leuchtwesten bereit, um den Menschen den Weg zu weisen.

Chaos herrschte am Montagmorgen in Herisau keines (Bild: FM1Today/Lara Abderhalden)
Chaos herrschte am Montagmorgen in Herisau keines (Bild: FM1Today/Lara Abderhalden)
© Chaos herrschte am Montagmorgen in Herisau keines (Bild: FM1Today/Lara Abderhalden)

Einzelne Reklamationen im Voraus

Der Ersatzbus fährt gleich bei der Bäckerei «Panetarium» gegenüber des Bahnhofs der Appenzeller Bahnen. Da die Ersatzbusse an einem anderen Ort verkehren als die Linienbusse, kommen sie gut aneinander vorbei. «Reklamationen vor Ort gab es wenige. Diese kamen hauptsächlich im Vorherein», sagt der SOB-Mitarbeiter.

Dies sei aber normal bei Fahrplanänderungen. Die Ankunftszeiten in St.Gallen verschieben sich durch die längere Fahrt um ungefähr zehn Minuten nach hinten. Von St.Gallen aus fahren die Ersatzbusse zehn Minuten früher als üblicherweise die Züge. «Mit diesem Fahrplan gelingt es uns, den Pendlern die Anschlüsse zu ermöglichen.»

Lara Abderhalden
Quelle: abl
veröffentlicht: 8. Juli 2019 10:46
aktualisiert: 8. Juli 2019 14:46