Kleiner Erdrutsch zwischen Waldstatt und Jakobsbad

Sandro Zulian, 2. März 2017, 13:23 Uhr
Zwischen Waldstatt und Jakobsbad kam es zu einem kleinen Erdrutsch
Zwischen Waldstatt und Jakobsbad kam es zu einem kleinen Erdrutsch
© Appenzeller Bahnen
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist es zu einem kleinen Erdrutsch gekommen. Deshalb muss die Strecke der Appenzeller Bahnen zwischen Waldstatt und Jakobsbad morgen den ganzen Tag unterbrochen werden, um die nötigen Reparaturen vorzunehmen. Es werden Ersatzbusse verkehren.

Der Erdrutsch hat sich zwischen Waldstatt und Jakobsbad ereignet. Wie Alexander Liniger, Mediensprecher der Appenzeller Bahnen sagt, sei das Bahntrasse unterspühlt worden, wodurch etwas Erde unterhalb des Trasses abgebröckelt sei. «Heute verkehren die Züge allerdings wie gewohnt. Unsere Chauffeure müssen die enge Passage einfach etwas langsamer befahren. Zudem haben wir vor Ort einen Mitarbeiter stationiert, der die Situation beobachtet und sofort informieren würde, falls sich noch mehr Erde ablösen würde», erklärt Liniger.

Bachdurchlauf als mögliche Ursache

Weshalb an jener Stelle Erde abgebröckelt ist, kann Liniger nur vermuten. «An der betroffenen Stelle gibt es einen Bachdurchlauf. Es ist möglich, dass das Schmelzwasser oder die Regenfälle der letzten Tage dazu beigetragen haben, dass der Bach etwas zu viel Wasser geführt hat. Dadurch wurde das Trasse unterspühlt und die Erde aufgeweicht.»

Vorgezogene Sanierung

Eigentlich wäre die Sanierung der betroffenen Passage erst für den kommenden Herbst geplant gewesen. Aufgrund des Erdrutsches muss die Sanierung nun vorgezogen werden. Morgen ist die Strecke zwischen Waldstatt und Jakobsbad auf der Linie Gossau und Wasserauen deshalb den ganzen Tag von 8 Uhr bis 16.30 Uhr gesperrt. «Die Reparaturen werden nicht länger als einen Tag dauern. Ab morgen Abend verkehren die Züge wieder planmässig.» Betroffen sind die Züge der S23 zwischen Gossau und Wasserauen. Zwischen Waldstatt und Jakobsbad verkehren Ersatzbusse.

Sandro Zulian
Quelle: red.
veröffentlicht: 2. März 2017 12:00
aktualisiert: 2. März 2017 13:23