Ostschweiz
Appenzellerland

Knall bei der Strafanstalt Gmünden: «Es stimmt mich traurig»

Abgang der Direktorin

Knall bei der Strafanstalt Gmünden: «Es stimmt mich traurig»

· Online seit 03.02.2023, 20:15 Uhr
Die Direktorin der Strafanstalt Gmünden hat ihr Amt per 1. Februar abgelegt. Ein Abgang, der Fragen aufwirft. Hinter der Strafanstalt liegen turbulente Jahre, welche von vielen Personalwechseln und Negativschlagzeilen geprägt waren.

Quelle: TVO

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Seit dem ersten Februar steht die Strafanstalt Gmünden in Niederteufen ohne Direktorin da. Denn Alexandra Horvath hat sie per sofort verlassen, wie der Kanton Appenzell Ausserrhoden mitteilt.

Für Kurt Ulman – der das Gefängnis bis 2016 leitete – kommt der Entscheid zwar überraschend, aber auch nicht völlig aus dem Nichts. «Es stimmt mich traurig. Denn kurz nach der Übernahme der Anstaltsleitung, fingen die Schwierigkeiten an.» 

Die Details zur Kündigung bleiben geheim. In einer Mitteilung teilt der Kanton lediglich mit, dass sich Horvath beruflich neu orientieren möchte. Warum es aber gerade jetzt zu einem so schnellen Abgang kommt, kann nur spekuliert werden. 

Der Verdacht liegt jedoch nahe, dass es einen Zusammenhang mit den vielen Kündigungen und Personalwechseln gibt, welche die Strafanstalt seit einigen Jahren verfolgen. 

Im Video nimmt auch der parteiunabhängige Kantonsrat Peter Gut Stellung. Er hatte vor knapp fünf Jahren eine schriftliche Anfrage eingereicht, um Genaueres zu erfahren. Der ehemalige Anstaltsleiter Kurt Ulmann erklärt die wichtigsten Faktoren, sodass es mit der Strafanstalt Gmünden wieder aufwärts gehen würde. 

(red.)

veröffentlicht: 3. Februar 2023 20:15
aktualisiert: 3. Februar 2023 20:15
Quelle: TVO

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