Coronavirus

Kurzarbeit bei über 400 Betrieben in Appenzell Innerrhoden

17. März 2021, 10:27 Uhr
Die Innerrhoder Behörden haben seit Beginn der Corona-Pandemie 710 Gesuche um Kurzarbeit bewilligt (Symbolbild).
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben in Appenzell Innerrhoden 410 Betriebe Kurzarbeit beantragt. Bis und mit Januar zahlte die Arbeitslosenkasse dafür 12,2 Millionen Franken aus. Wiederholte Anpassungen der Regeln durch Bundesrat und Parlament führten zuletzt allerdings zu Verzögerungen.

Die Kurzarbeit leiste einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Liquidität der Unternehmen, um die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen, heisst es in einer Mitteilung des Innerrhoder Arbeitsamts vom Mittwoch. Damit würden Entlassungen verhindert.

Seit Beginn der Pandemie seien 710 Bewilligungen für Kurzarbeit erteilt worden. Gesuche um Neuerteilung oder Verlängerung würden vom Arbeitsamt tagesaktuell bearbeitet. Das Verfahren für Bewilligungen und Auszahlungen werde aber zunehmend anspruchsvoll und verursache administrativen Mehraufwand.

Dies könne bei der Auszahlung zu Verzögerungen führen. Der Grund seien die wiederholten Anpassungen der Anspruchsvoraussetzungen durch den Bundesrat und das Parlament. Als Folge davon müsse die Arbeitslosenkasse Auszahlungen jeweils anpassen und korrigieren.

Derzeit beraten der National- und der Ständerat eine weitere Gesetzesänderung. Dabei geht es um die Voranmeldefrist und die Bewilligungsdauer für Kurzarbeit. Die Revision, welche die Gastronomie und den Detailhandel betrifft, soll rückwirkend in Kraft treten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. März 2021 10:27
aktualisiert: 17. März 2021 10:27