Hundwil

Luchs verletzt sich in Hühnergehege und muss erlegt werden

3. Februar 2020, 11:22 Uhr
Der junge Luchs musste von seinem Leid erlöst werden. (Symbolbild)
© zVg
Am Samstag musste von der Ausserrhoder Wildhut in Hundwil ein stark geschwächter Luchs erlegt werden. Das Tier war in ein Hühnergehege eingedrungen und verletzte sich bei der Flucht an der Vorderpfote.

Der Jungluchs ist im Gebiet Hinterebnet in ein Hühnergehege eingedrungen und tötete zwei Hühner. Dabei verfing sich das Tier im Hühnerzaun und verletze sich an der rechten Vorderpfote. Es entfernte sich langsam und geschwächt in ein nahes Bachtobel.

Der Tierhalter alarmierte die kantonale Wildhut. Zwei Angehörige der Jagdverwaltung konnten das Tier innert kurzer Zeit finden. Es hatte sich nahe einer Strassenbrücke in einer Dickung verkrochen. Es war stark unterernährt und unsicher auf den Beinen. Da es nur noch eine sehr eingeschränkte Fluchtreaktion zeigte und eine offene Wunde an der Pfote hatte, wurde es erlegt und so von seinem Leiden erlöst.

Das Tier wurde an das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin FIWI in Bern zur pathologischen Untersuchung eingesandt.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 3. Februar 2020 11:22
aktualisiert: 3. Februar 2020 11:22