Mehr Abschüsse

Rehe gefährden Aufforstungen nach Sturmschäden

10. Juni 2020, 12:19 Uhr
Rehe gefährden in Appenzell Ausserrhoden Wiederaufforstungen nach Sturmschäden. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
In Appenzell Ausserrhoden soll der Jagddruck auf Rehe in Gebieten erhöht werden, die nach Stürmen wieder aufgeforstet werden müssen. Die Jagd beginnt am 7. September, diejenige auf Dachse und Wildschweine bereits im Juli.

Die grossen Jungwaldflächen in den Gemeinden Hundwil und Stein seien «durch den Rehfrass» besonders gefährdet, teilte die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Mittwoch mit. In diesen Gebieten sollen deshalb 30 Rehe zusätzlich geschossen werden. Die Jagd auf Rehwild, Hirsche und Gämsen beginnt am 7. September, für Dachse und Wildschweine startet sie bereits am 1. Juli.

Der Rotwildbestand sei im gemeinsamen Lebensraum der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen unvermindert hoch, heisst es in der Mitteilung. Seit 2016 koordinieren die Jagdverwaltungen gemeinsam die Bestandeserhebung für das Rotwild.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Juni 2020 12:15
aktualisiert: 10. Juni 2020 12:19