Alpstein

Restaurantgäste trotz Verbot? Untersuchung gegen Berggasthaus Ebenalp

7. April 2021, 14:56 Uhr
Das Berggausthaus auf der Ebenalp soll mit einem Trick Coronamassnahmen umgangen haben. (Archivbild)
© Imago
Im Berggasthaus Ebenalp sollen sich Tageskunden für fünf Franken auf eine Fake-Hotelgäste-Liste gesetzt haben und so im Restaurant trotz Verbot bedient worden sein. Der Wirt bestreitet die Vorwürfe, das Arbeitsinspektorat untersucht.

Im Berggasthaus Ebenalp soll der Wirt gegen Coronamassnahmen verstossen haben. Am 27. März, kurz vor Abschluss der Skisaison, soll es Tagesgästen möglich gewesen sein, sich für fünf Franken als Hotelgäste zu registrieren und so im Restaurant essen zu können. Das berichten drei Personen, die an diesem Abend anwesend waren, dem «St.Galler Tagblatt».

Untersuchung gegen Berggasthaus eröffnet

Das Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement ist über die angeblichen Corona-Massnahmen-Verstösse informiert, kann aber nicht bestätigen, ob an den Vorwürfen etwas dran ist. Die Hinweise seien an das Arbeitsinspektorat in Herisau weitergeleitet worden. Dieses habe eine Untersuchung eröffnet.

Wirt streitet Vorwürfe ab

Das Berggasthaus Ebenalp wird privat geführt und gehört nicht zum gleichnamigen Seilbahnunternehmen. Dieses hat keine Kenntnis von angeblichen Verstössen. Bei der Seilbahn seien die Coronamassnahmen stets eingehalten worden. Auch der Wirt des Berggasthauses Ebenalp bestreitet die Vorwürfe. Es habe an diesem Abend Hotelgäste gegeben. Tagesgästen sei lediglich das Take-Away-Angebot offeriert worden.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 7. April 2021 14:56
aktualisiert: 7. April 2021 14:56