Nach Umbau

So sieht es im «neuen» Äscher aus

18. Mai 2020, 12:11 Uhr
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Quelle: zVg

Der laut «National Geographic» schönste Ort der Welt ist jetzt noch schöner: Das Berggasthaus Äscher wurde für rund eine Million Franken umgebaut. Im Video erhältst du einen Einblick in die Neuerungen.

Die neuen Wirte des Äschers starteten vergangene Woche in ihre zweite Saison. Und man kann schon fast von einer Neueröffnung sprechen: Das weltberühmte Berggasthaus nahe der Ebenalp im Alpstein wurde einer Generalüberholung unterzogen – siehe Video.

Der westliche Gebäudeteil wurde aufgrund der maroden Bausubstanz vollständig erneuert. Des weiteren wurden die Innenräume neu aufgeteilt, wodurch die Toiletten verschoben werden konnten. Dies ermöglichte den Einbau zusätzlicher Kühlzellen, Lagerflächen und einer geräumigen Ausgabestelle für die Gartenwirtschaft.

Bessere Trinkwasser-Verfügbarkeit

Die Gäste- und Arbeitsbereiche wurden komplett getrennt, zudem wurden neue Nasszellen eingebaut. Durch eine neue Versorgungsleitung zwischen der Bergstation Ebenalpbahn und dem Wasserreservoir in der Wildkirchlihöhe und den Einbau wassersparender WC-Anlagen wurde die Verfügbarkeit von Trinkwasser laut Mitteilung der Wildkirchlistiftung «massiv verbessert».

Neue Übernachtungsmöglichkeiten und Lädeli

Neu kann im Berggasthaus Äscher wieder übernachtet werden: Es stehen sieben Einzel- und Doppelzimmer sowie ein Familienzimmer im Haupthaus zur Verfügung. Das bisherige Übernachtungsangebot – das Zweisiedler Hotel und der Adlerhorst – bleibt bestehen. Auch hat das Wirteteam ein Lädeli eingeführt, wo Äscher-Produkte wie Senf, Früchtebrot und andere Erinnerungsstücke erworben werden können. Die Abendkarte wird um Fondue «und andere Spezialgerichte» erweitert.

«Liebevoll gestaltete Details»

Die Wirte Melanie Gmünder und Gallus Knechtle betonen, dass der alte Charme des Äschers beibehalten wurde. Die Wildkirchlistiftung lobt: «Viele liebevoll gestaltete Details machen das Gebäude zu einem Vorzeigeprojekt des heimischen Handwerks.» Die sorgfältigen Ausführungen der Baudetails seien «bemerkenswert». Die Baukosten beliefen sich auf rund 1,1 Millionen Franken, das liegt leicht unter dem geplanten Kostenvoranschlag. Bund, Kanton und der Bezirk Schwende finanzierten den Umbau des Schutzobjektes.

Betriebliche Anpassungen wegen Corona

Wie auch die Beizen im Tal muss sich das Berggasthaus aktuell an die Coronavirus-Schutzmassnahmen des Bundes halten. Sprich: An jedem Tisch dürfen nur vier Personen sitzen, dazwischen müssen zwei Meter Abstand eingehalten werden. «Wir geben unser Möglichstes, den Gästen trotzdem ein angenehmes Erlebnis ermöglichen zu können», sagt Pächterin Melanie Gmünder gegenüber FM1Today. Sie achte strikt darauf, dass die Terrasse nicht überfüllt sei.

Die Küche werde mit einem Grill entlastet, zudem sei für einen Teil des Betriebes Selbstbedienung eingeführt worden – «damit wir Personal einsparen können und trotzdem jeder an sein Bier kommt».

(lag)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 18. Mai 2020 12:11
aktualisiert: 18. Mai 2020 12:11