Im Corona-Container

So testet das Spital Herisau die möglichen Corona-Patienten

20. März 2020, 05:41 Uhr
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Quelle: TVO

Vor dem Spital Herisau stehen mehrere Container. Darin werden mögliche Corona-Patienten getestet. TVO hat sich in einem solchen Container umgesehen.

«Was haben Sie für Beschwerden?» Das ist die erste Frage, wenn man einen der Corona-Container vor dem Spital Herisau betritt. Vor verschiedenen Spitälern in der Schweiz gibt es derzeit solche Einrichtungen.

Stephan Blumenthal, Chefarzt des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden, sagt: «Wir versuchen so, immer einen oder zwei Schritte voraus zu sein. Aber natürlich müssen wir unsere Vorbereitungen und Handlungen der aktuellen Situation anpassen.»

Die Spitäler sind so auf den grossen Ansturm vorbereitet. Getestet werden aber noch lange nicht alle Leute, die sich in einen solchen Container wagen. «Wir können die Patienten, die Symptome in Richtung Infektionskrankheiten haben, gleich abfangen», sagt Arben Maliquaj, der Leiter der Notfallstation. Die Tests auf Covid-19, das Coronavirus, werden für die wirklich ernsten Fälle aufgespart. Wer gesund ist, soll sich nicht testen lassen.

Auch wenn die Spitäler, wie in Herisau, für den grossen Ansturm gerüstet sind, sollte es möglichst nicht so weit kommen. «Wir wünschen uns wirklich, dass die Bevölkerung die Empfehlungen des Bundes besser befolgt. Dann wäre das nicht nötig», sagt Stephan Blumenthal. 

(red./TVO)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 20. März 2020 05:41
aktualisiert: 20. März 2020 05:41