Ausserrhoden verrechnet sich um 15 Millionen

Laurien Gschwend, 6. April 2017, 11:20 Uhr
Das Ausserrhoder Regierungsgebäude. (Archiv)
Das Ausserrhoder Regierungsgebäude. (Archiv)
© TAGBLATT/Hanspeter Schiess
Das Gesamtergebnis der Ausserrhoder Staatsrechnung 2016 weist ein Defizit von vier Millionen Franken aus, das sind 14,7 Millionen schlechter als budgetiert. Unter anderem sind die tiefen Einnahmen bei den Bussen der Polizei schuld am Ergebnis.

Geplant wären knapp elf Millionen Franken Gewinn gewesen, ergeben hat sich ein Defizit von vier Millionen Franken: Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat zu optimistisch budgetiert. Gemäss einer Mitteilung sind Mehrkosten bei den Krankenkassen-Prämienverbilligungen, bei der Spitalfinanzierung und der höheren Berufsbildung sowie Mindereinnahmen bei den Staatssteuern, den Vermögenserträgen und den Bussen der Kantonspolizei Gründe für das schlechte Ergebnis.

Das operative Ergebnis schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 19 Millionen Franken, budgetiert waren 4,4 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen liegen mit 24,2 Millionen Franken um rund drei Millionen Franken tiefer als veranschlagt. Mit diesem Ergebnis sinkt der Bilanzüberschuss per Ende 2016 auf 21,2 Millionen Franken, ein Jahr zuvor lag er noch bei 25,2 Millionen.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. April 2017 11:20
aktualisiert: 6. April 2017 11:20