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Bedingte Geldbusse nach Esel-Missbrauch

Laurien Gschwend, 29. April 2019, 15:17 Uhr
Ein in der Schweiz wohnhafter Mann hat im Fürstentum Liechtenstein eine Eselstute missbraucht. (Symbolbild)
© iStock
Ein Tierquäler aus der Schweiz, der Mitte Februar in flagranti erwischt wurde, als er eine Eselstute sexuell missbraucht hatte, wurde in Vaduz zu einer bedingten Geldbusse von 2100 Franken verurteilt.

Am Montagmorgen musste sich ein 38-jähriger Mann aus der Schweiz vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten. Mitte Februar war er von der Tierbesitzerin in flagranti dabei erwischt worden, wie er in Triesenberg eine Eselstute sexuell missbraucht hatte. Der Mann war geständig.

Von seiner gerichtlichen Einvernahme wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, weil es zu sehr den Intimbereich des Beschuldigten tangiere, argumentierte die Richterin. Das Urteil hingegen ist öffentlich: Eine bedingte Geldbusse in der Höhe von 2100 Franken, angelegt auf eine dreijährige Probezeit. Ausserdem muss der geständige Täter für die Kosten des Strafverfahrens aufkommen, diese liegen bei rund 1000 Franken.

Laurien Gschwend
Quelle: bfs/wo
veröffentlicht: 29. April 2019 15:17
aktualisiert: 29. April 2019 15:17