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Quinten

Beliebter Wanderweg im FM1-Land ist nach Erdrutsch gesperrt

21. Juli 2021, 11:21 Uhr
Die Wanderregionen im FM1-Land blieben von den Unwettern grösstenteils verschont. Eine beliebte Route, von Weesen und Quinten, hat nun aber das Nachsehen. Nach den Regenfällen ist es zu mehreren Erdrutschen gekommen, welche den Wanderweg verschütteten.
Der Wanderweg von Weesen nach Quinten ist nach mehreren Erdrutschen gesperrt.
© zVg

Die angekündigten sonnigen und warmen Tage locken zu einem Ausflug oder einer Wanderung. Doch die Regenfälle in der letzten Woche haben unter anderem am Walensee Spuren hinterlassen. Der Wanderweg von Weesen nach Quinten ist gesperrt. Ins autofreie Quinten kommt man aktuell nur mit dem Schiff oder zu Fuss von Walenstadt. Dieser Wanderweg ist seit Mittwoch wieder begehbar.

Räumung ist nicht ganz einfach

«Mehrere kleine Erdrutsche haben unseren Wanderweg von Weesen nach Quinten verschüttet. Deshalb ist der Fussweg nach Quinten nicht passierbar», sagt Peter Remek, Gemeindepräsident von Amden, auf Anfrage von FM1Today.

Die Räumungsarbeiten würden in diesen Tagen beginnen. Doch auf diesem Weg gestalten sich die Aufräumarbeiten nicht ganz einfach. «Da die verschütteten Stellen nur mit dem Schiff oder mit dem Helikopter erreichbar sind, gehen die Räumungsarbeiten erfahrungsgemäss nicht von heute auf morgen.»

Sperrung unbedingt beachten

Weil kein Durchkommen besteht, ist aktuell der beliebte Wanderweg am Walensee gesperrt. Der Ammler Gemeindepräsident appelliert an die Wanderinnen und Wanderer, sich an die Sperrung zu halten. «Es gibt immer wieder Leute, die eine solche Sperrung ignorieren und den Weg trotzdem begehen. Das ist gefährlich, besonders wenn wir mit den Räumungsarbeiten beginnen.»

Freie Wege im restlichen FM1-Land

Im Gegensatz zum Fussweg nach Quinten sind die restlichen Ostschweizer Wanderwege von den Unwettern in der letzten Woche verschont geblieben (FM1Today berichtete). Nur vereinzelte Wanderwege sind gesperrt, dies aber schon seit längerer Zeit,

Wie die Tourismusorganisation Appenzell Innerrhoden auf Anfrage sagt, sind im Alpsteingebiet zur Zeit keine markierten Wege gesperrt. Und auch der Fachbeauftrage Wanderwege vom Appenzell Ausserrhoden, Daniel Rüttimann, gibt für das Wandern grünes Licht. «Wir hatten wirklich Glück. Ganz im Gegensatz zum Sturm vor zwei Jahren, welcher unser Wandernetz dazumal hart getroffen hat.»

(lae)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. Juli 2021 13:30
aktualisiert: 21. Juli 2021 11:21