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St.Gallen

Bermuda-Dreieck-Problematik: Massnahmen haben sich bewährt

21. Juni 2021, 17:19 Uhr
Kübel, Plakate und mehr Präsenz: Die Massnahmen im St.Galler Bermudadreieck scheinen sich zu bewähren. Trotzdem hatte die Polizei am Wochenende viel zu tun. Nicht nur in St.Gallen.
Viel Betrieb herrschte am Wochenende in den St.Galler Gassen.
© FM1Today

Die sommerlichen Temperaturen, die Fussball-Europameisterschaft und auch die Corona-Massnahmenlockerungen locken die Ostschweizer nach draussen. Die Partygäste sind wieder durch die Gassen gezogen. Einmal mehr war ein Hotspot das Bermuda-Dreieck in St.Gallen.

30 Lärmklagen von Ost bis West

Anders als an den Wochenenden davor zieht die Stadtpolizei eine positive Bilanz. «Die Massnahmen haben sich bewährt, obwohl wieder viele Menschen in den Gassen unterwegs waren», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Zum einen haben die Feiernden dank den zusätzlichen Kübeln deutlich weniger Abfall liegen gelassen. Zum anderen habe sich auch die Polizeipräsenz bewährt.

Doch Arbeit gab es nicht nur in der St.Galler Partymeile. Ungefähr 30 Lärmklagen quer durch das ganze Stadtgebiet haben die Polizistinnen und Polizisten bearbeitet. «Aus dem Bermuda-Dreieck ist nur gerade eine Lärmklage eingegangen», sagt Widmer.

Kein exorbitantes Littering in Chur

Das Partybedürfnis ist aber nicht nur in der Stadt St.Gallen vorhanden. Quer durch das FM1-Land zog es am Wochenende die Leute, bis spät in die Nacht, nach draussen. So war auch die Churer Altstadt stark frequentiert. «Das Ausgangsvolk war mehrheitlich diszipliniert. Klar, zu später Stunde existierte Corona nicht mehr bei allen», sagt Ueli Caluori, Polizeikommandant der Stadtpolizei Chur.

«Wir hatten nicht überdurchschnittlich viele Einsätze.» Und auch der liegengebliebene Abfall habe sich in Grenzen gehalten.

Ruhig im Rheintal

Von «wahnsinnig vielen Einsätzen» spricht die Kantonspolizei St.Gallen. Mediensprecher Florian Schneider sagt auf Anfrage von FM1Today: «Bei uns sind dieses Wochenende 51 Ruhestörungen eingegangen.» Besonders viele Beschwerden seien im nördlichen Kantonsgebiet eingegangen – rund um St.Margrethen und am Bodensee.

Weniger Meldungen habe es aus dem Rheintal gegeben. Dazu meint Schneider – nicht ganz im Ernst: «Im Rheintal haben wohl alle zusammen gefeiert.» Weiter appelliert er an das gegenseitige Verständnis: «Es wäre manchmal wünschenswert, wenn die involvierten Parteien zuerst das Gespräch untereinander suchen würden, als direkt die Polizei einzuschalten.»

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. Juni 2021 12:10
aktualisiert: 21. Juni 2021 17:19