Schneller nach München

Bundesgelder für den Ostschweizer Bahnausbau

27. September 2019, 10:41 Uhr
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St.Margrethen wird ausgebaut: Reisende nach München können bald mit weniger Reisezeit rechnen.
© Benjamin Manser/St.Galler Tagblatt
Der Bundesrat hat am Freitag zwei Bahnprojekte in der Ostschweiz genehmigt. In St.Margrethen gibt es ein neues Abstellgleis und die Strecke St.Gallen – St.Margrethen wird umgebaut, dass Züge in kürzerem Abstand hintereinander fahren können.

Es ist ein wichtiger Entscheid für den Anschluss der Ostschweiz an das ausländische Hochleistungs-Bahnnetz (HGV): Ein neues Abstellgleis in St.Margrethen und den Umbau der Strecke St.Gallen – St.Margrethen. «Die Projekte sind die letzten Elemente des Anschlusses nach München auf Schweizer Gebiet», teilt der Bundesrat mit.

Insgesamt investiert die Schweiz in den Anschluss an das HGV bis Ende 2020 rund 1,1 Milliarden Franken. Das neue Abstellgleis kostet 13,64 Millionen Franken, die Bauarbeiten starten im Oktober. Der Umbau der Strecke schlägt nochmals mit 4,26 Millionen Franken zu Buche, gebaut wird im Raum Rorschach-St.Margrethen.

Nebst diesen Projekten laufen die Arbeiten zur Elektrifizierung der deutschen Eisenbahnstrecke, der Bund hat hier mit 50 Millionen Euro vorfinanziert. Bis Ende 2020 wird der Betrag zurückbezahlt.

Dauert jetzt die Reise von Zürich nach München noch knapp viereinviertel Stunden, soll künftig die Reisezeit noch rund dreieinhalb Stunden dauern.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 27. September 2019 10:41
aktualisiert: 27. September 2019 10:41