Ostschweiz

Darum solltest du Weihnachtsgrüsse per Grusskarte versenden

«Frohe Weihnachten»

Warum du Weihnachtsgrüsse per Grusskarte versenden solltest

22.12.2023, 16:00 Uhr
· Online seit 03.12.2023, 16:48 Uhr
Nix mit Whatsapp, Facebook oder Snapchat. Wenn es um Weihnachtsgrüsse geht, dann schätzen die meisten Menschen noch die gute, alte Grusskarte. Was solltest du dabei beachten? Eine Knigge-Expertin gibt Tipps.
Céline Stieger
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Zwei Drittel der Befragten einer amerikanischen Studie ziehen es vor, zu Weihnachten eine Grusskarte statt einer digitalen Nachricht zu erhalten. Das gilt selbst für die technikaffine Generation Z. Mehr als die Hälfte der Amerikanerinnen und Amerikaner verschickt Weihnachtskarten nach wie vor per Post.

«In der heutigen Zeit der elektronischen Kommunikation ist die Grusskarte eine Rarität und der Empfänger wird sie als Besonderheit zu schätzen wissen», sagt Knigge-Fachfrau und Trainerin für Umgangsformen Katrin Künzle. Eine von Hand geschriebene Grusskarte sei immer stilvoller.

55 Prozent der Befragten in der Studie bevorzugen Weihnachtskarten mit einer persönlichen Nachricht, anstelle einer Standard-Grusskarte aus dem nächstgelegenen Supermarkt. Achtung: Millennials nehmen dir die letztere Wahl besonders übel. Babyboomer hingegen sind darüber am wenigsten verärgert.

27 Minuten

So viel Zeit verbringt der durchschnittliche Millennial damit, eine Weihnachtskarte auszuwählen. Ganze 42 Minuten sind es für das Weihnachtsgeschenk. Ist der Druck, das perfekte Geschenk zu finden, besonders gross, dann kann es gerne auch länger dauern. Die Zeit wird jedoch keinesfalls als Bürde empfunden. Mehr als die Hälfte der Generation Z und der Millennials empfinden die Anstrengung als lohnenswert. «Die meisten Menschen schenken gerne und werden auch gerne beschenkt», sagt Künzle.

Doch was machst du, wenn dir jemand unerwartet eine Weihnachtskarte sendet, du dieser Person aber selbst keine zugeschickt hast? Die Knigge-Expertin empfiehlt, in diesem Fall eine Karte mit einem Neujahrsgruss zu verschicken oder sich telefonisch beim Absender zu bedanken. «Das zeigt, dass du dich für den Absender interessierst und dir die Beziehung nicht gleichgültig ist», so Künzle.

Das perfekte Motiv

Die meisten Menschen verwenden für die Weihnachtskarten ein Familienfoto. Gefolgt von Ferienfotos (17 Prozent) und Haustierbildern (13 Prozent). «Im privaten Bereich kann man als Sujet zum Beispiel Familienmitglieder mit witzigen Weihnachtspullis, singende Elche oder tanzende Schneemänner verwenden», so Künzle. Der Fantasie sei keine Grenzen gesetzt.

Ach und übrigens: Persönliche Geschenke sind erst nach exakt 1,4 Jahren (also 511 Tagen) Bekanntschaft angebracht. Und die Weihnachtskarte sollte nicht nach dem 26. Dezember bei der Empfängerin oder dem Empfänger ankommen. «Der beste Zeitpunkt ist zwei Tage vor Weihnachten», sagt Künzle.

Und im neuen Jahr? «Es gibt keine festen Regeln, bis wann man sich Es guets Nöis wünscht», so Künzle. Bis zur zweiten Januarwoche wirken die Wünsche noch frisch. Danach hole uns der Alltag wieder ein.

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veröffentlicht: 3. Dezember 2023 16:48
aktualisiert: 22. Dezember 2023 16:00
Quelle: FM1Today

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