«Das nächste Hochwasser wird kommen»

Fabienne Engbers, 20. Oktober 2016, 20:45 Uhr
Eine Tafel mit der Aufschrift "Hochwasser-Gefahr" stand im Sommer 2016 am Rhein
Eine Tafel mit der Aufschrift "Hochwasser-Gefahr" stand im Sommer 2016 am Rhein
© KEYSTONE/Ennio Leanza
Der Rhein ist die natürliche Grenze zu Österreich und Trinkwasserlieferant für die Ostschweiz. Wenn er jedoch über die Ufer tritt, kann er schnell zu einer Gefahr werden. Deshalb überwacht der Hochwasserschutz die Wetterlage ständig.

«Wir wissen nicht, wann das nächste Hochwasser kommt. Meistens ist es in den Monaten Mai, Juni und Juli soweit, aber wir müssen immer gewappnet sein», sagt Kurt Köppel, Leiter vom Rheinunternehmen.

Akribisch genaue Messungen

Deshalb zeichnet die Firma die Wetterlage akribisch auf und wertet die Daten aus. Der Wasserpegel ist momentan niedrig. Zurücklehnen kann man sich aber nie. Wenn etwas passiert, müssen wir enorme Wassermassen in den Bodensee leiten, sagt Hanspeter Wächter vom Rheinunternehmen. Er ist Projektleiter im Bereich Hochwasserschutz.

Sandstäcke en masse

35'000 Sandsäcke stehen für den Notfall im Lager in Widnau bereit. Nach uns nach werden diese abgefüllt und eingelagert. Diese Vorsichtsmassnahme reicht den Verantworlichen des Rheinunternehmens jedoch nicht. Es sind weitere Vorkehrmassnahmen nötig, da die Dämme immer weiter altern. Daher stehen sie hinter dem Rhesi-Projekt, das mehrere Massnahmen zur Sicherung des Rheinbettes auflistet.

Warum das Rheinunternehmen hinter dem Projekt Rhesi steht, seht ihr im TVO-Beitrag:

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Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 20. Oktober 2016 18:41
aktualisiert: 20. Oktober 2016 20:45