Das (Tr)OpenAir St.Gallen ist eröffnet

Dumeni Casaulta, 27. Juni 2019, 19:29 Uhr
Kurz nach 15 Uhr ernteten die ersten Besucher das Sittertobel.
Kurz nach 15 Uhr ernteten die ersten Besucher das Sittertobel.
© FM1Today/Fabienne Engbers
Zwei Stunden früher als geplant öffnete die 43. Ausgabe des OpenAir St.Gallen seine Türen. Nach und nach strömen die Besucher auf das Gelände. Heisse Tage warten auf sie.

Weit weit weg ist es, das viel zitierte «Schlammgallen». Die diesjährige Ausgabe des OpenAir St.Gallen wartet mit ausgiebigem Sonnenschein und hitzigen Temperaturen auf. Bis zu 35 Grad soll es werden, im Schatten wohlgemerkt. Das Openair mutiert zum Tropenair.

Wartende sollten Wasser kriegen

Das ist mit ein Grund, weshalb das Festivalgelände frühzeitig geöffnet wurde. «Wir wollten den Besuchern den Zugang zum kalten Trinkwasser ermöglichen», sagt Nora Fuchs, Mediensprecherin des OpenAir St.Gallen. Auch die 3-Liter-Getränkeregel wird gelockert. Wasser und nichtalkoholische Getränke darf man auch in grösseren Mengen mitbringen.

Voraussetzung dafür war, dass das Festivalgelände «ready für die Besucher ist». Das war um 15 Uhr der Fall, weshalb die Einlasskontrolle startete. Heuer entern die Gäste das Sittertobel wieder über den Haupteingang. In den letzten Jahren erfolgte der Einlass am Donnerstag über den Eingang in Abtwil, dieser ist heuer geschlossen.

Gesitteter Einlass  führt zu gelassenem Ankommen

Entsprechend gesittet ging es beim Ankommen im Sittertobel zu und her. Die ersten Besucher kommen mit ihren Wagen oder Grüntonnen im Schlepptau gelassen auf dem Gelände an. Durch den engen Eingang kann das Gelände nicht wie in den Vorjahren gestürmt werden. Auch Platz für alle Zelte sollte es genügend haben, das Festival ist nicht ausverkauft.

«Ich finde es besser, auf der Strasse anzustehen», sagt Marius aus Zuzwil. «Es war zwar heiss, aber es konnte niemand vordrängeln, bis zuletzt ging alles geordnet und langsam zu und her.»

Die richtige Taktik beim Zeltaufbau zählt

Entsprechend gesittet geht auch der Zeltaufbau von dannen. Philipp aus Thal ist einer der ersten, der seinen Zeltplatz fertig eingerichtet hat. «Man muss eben die richtigen Kniffe kennen», sagt er. Sein Trick: Als Helfer früher aufs Gelände kommen und dann husch mit dem Aufbau beginnen.

Andere teilen sich in zwei Gruppen ein: Die Träger und die Stürmer. Die Stürmer gehen voraus und nehmen den Zeltplatz ein, die Träger kommen mit dem Gepäck nach und helfen dann beim Aufbau von Zelten und Pavillons.

Wichtigstes Gadget? Gin!

Trotz der brütenden Hitze geht es auf dem Zeltplatz voran, der Grossteil des Platzes ist bereits besetzt und das Gelände ist voller farbiger Zeltflecke und weissen Pavillondächern. 22'000 bis 24'000 Besucher werden gemäss Keystone-SDA dieses Wochenende im Sittertobel erwartet.

Auf die Frage, was an einem solchen Wochenende auf keinen Fall fehlen darf, antworten wenige mit Sonnencrème oder Sonnenschutz. «Gin! Bier! Berliner Luft!» Seraina und Corina sind bei weitem nicht die einzigen, die das 43. OASG mit einem kühlen Bier und einem Schnäpsli willkommen heissen.

FM1Today war bei der Geländeöffnung dabei:

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Quelle: FM1Today


Dumeni Casaulta
Quelle: cas/enf
veröffentlicht: 27. Juni 2019 15:47
aktualisiert: 27. Juni 2019 19:29