Der Big Mac wird nach Hause geliefert

Praktikant FM1Today, 24. Januar 2019, 11:50 Uhr
McDonald's will nun auch in der Schweiz Burger und Pommes Frites zu den Gästen nach Hause liefern. Der Dienst «McDelivery» startet ab sofort in Genf. Bis er in die Ostschweiz kommt, dauert es aber noch.

Pommes oder Big Mac bestellen und sich nach Hause liefern lassen – ein Traum für alle McDonald's-Fans. Eine Traum, der für Genferinnen und Genfer Realität ist. Seit heute bietet McDonald's nämlich einen Lieferservice in der Schweiz an. Kunden, die maximal 2,5 Kilometer von einem der 13 Genfer Restaurants entfernt sind, können sich ihr Essen für 4.90 Franken liefern lassen.

Ausweitung auf Deutschschweiz noch in diesem Jahr

Wann «McDelivery» in die Ostschweiz kommen soll, ist noch unklar. «Wir starten in Genf und gehen danach in die grösseren Städte», sagt Deborah Murith, Mediensprecherin von McDonald's. Einen genauen Plan gebe es noch nicht. «Wir planen aber noch in diesem Jahr den Service auf die Deutschschweiz auszuweiten.»

Lieferung mit Velo oder Motorrad

Für den Lieferservice arbeitet die Fastfoodkette in Genf mit dem Fahrtenvermittlungsdienst Uber Eats zusammen. In St.Gallen gibt es den Dienst noch nicht. «Wir evaluieren momentan, ob weitere Partner in Frage kommen», sagt Murith. Die Kriterien, um ein solcher zu werden, seien hoch. «Es ist uns wichtig, offizielle Partner zu haben, die Qualität und Lieferzeit gewährleisten können.» In Genf werden die Menus mit dem Velo oder Motorrad innert einer halben Stunde geliefert.

Keine Bestellung auf McDonald's-App

Ein weiteres Hindernis für ein St.Galler «McDelivery» könnte die App werden. Denn den Big Mac über die offizielle McDonald's-App bestellen, geht nicht: Man muss die eigene App von Uber Eats nutzen. Ein weiteres Kriterium, das für Uber Eats gesprochen habe, sei dann auch gewesen, dass es eine nutzerfreundliche App angebiete, sagt Murith.

Widerstand von Gewerkschaften

«Mc Delivery» gibt es bereits seit 2017 in den USA, Deutschland oder Grossbritannien, die Schweiz musste bislang darauf verzichten. «McDelivery»-Partner Uber Eats hat allerdings auch erst Ende November in der Schweiz beziehungsweise in Genf gestartet – und ist gleich auf Widerstand der Gewerkschaften gestossen.

Praktikant FM1Today
Quelle: SDA/tob
veröffentlicht: 24. Januar 2019 11:50
aktualisiert: 24. Januar 2019 11:50