Die 3 schönsten Schneeschuhtouren

Dumeni Casaulta, 25. Januar 2017, 09:36 Uhr
Unterwegs auf der Alp Sellamatt Richtung Mittelstofel.
Unterwegs auf der Alp Sellamatt Richtung Mittelstofel.
© Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue
Lange genug sind wir im Trockenen und Grünen gesessen – nun ist der Winter endlich vom Himmel gefallen. Für alle, die keine Lust auf Pistenbrettern und Schlangenwarten haben, gibt es eine wunderschöne Alternative: Schneeschuhlaufen. Wir haben für euch die drei einfachsten und lohnendsten Touren in der Ostschweiz zusammengestellt.

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Stilpalast

1. Risipass

Die Tour vom Dorf Stein SG auf den Risipass ist eine der beliebtesten im Toggenburg. Und das hat seine guten Gründe. Den Startpunkt erreicht man von Zürich mit dem ÖV in gut anderthalb Stunden, der Aufstieg ist mit 600 Metern gerade recht für einen sportlichen, aber nicht zu anstrengenden Tag, das Gelände ist ebenmässig ansteigend, und schliesslich ist die ganze Aufstiegsroute ein Sonnenhang, sodass man bei passendem Wetter jede Menge Vitamin D und Stimmungsaufheller tanken kann.

Bei Brülisau wird man mit einer herrlichen Aussicht auf den Alpstein belohnt. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ) Bellevue
Bei Brülisau wird man mit einer herrlichen Aussicht auf den Alpstein belohnt. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ) Bellevue
© Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue

Die interaktive Karte von Schweizmobil findet ihr hier.
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Auf einen Blick: Von Stein SG nordöstlich durch die Hänge via Hag und Ahorn auf den Risipass (1457 m). Zurück auf demselben Weg. Hin und zurück 5,8 km, je 620 m Auf- und Abstieg, ca. 3 ½ Std.

2. Fähnerenspitz

Der Fähnerenspitz ist ein recht unscheinbarer Berg bei Appenzell. Er steht etwas im Schatten seines grösseren Bruders, des Hohen Kastens. Aber nur sprichwörtlich. Denn auch diese Aufstiegsroute ist ein einziger Sonnenhang. An typischen Appenzeller Gehöften geht es allmählich auf den 1505 m hohen Gipfel, mit tollen Ausblicken auf die schroffen Grate und Türme drüben im Alpstein und, zumindest ganz oben, über das Ausserrhodische bis zum Bodensee.

Der Aufstieg zum Fähnerenspitz. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue)
Der Aufstieg zum Fähnerenspitz. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue)

Die interaktive Karte von Schweizmobil findet ihr hier.
Die interaktive Karte von Schweizmobil findet ihr hier.

Auf einen Blick: Von Brülisau via Schluecht, Kapf, Guggeier und den Westgrat auf den Fähnerenspitz. Hin und zurück 6,6 km, je 600 m Auf- und Abstieg, ca. 3 ½ Std. Einkehren: Brülisau. Beim Abstieg nach Steinegg zusätzlich bei Eggli.

3. Alp Sellamatt

Die Churfirsten stürzen auf ihrer Südseite beinahe im freien Fall zum Walensee ab. Auf der Nordseite aber sind sie bedeutend sanfter, und auf einer Höhe von etwa 1500 Metern liegt bei der Alp Sellamatt gar eine wunderschöne, ausgedehnte Hochterrasse, durchsetzt mit Wäldern und Wäldchen. Traumhaft ist diese Route nach einem frischen Schneefall. Dann sind die Tannen winterlich leuchtend eingepackt, und die lange Reihe der Zacken und Zähne der Churfirsten ergeben unter der gleissenden Sonne einen perfekt fotogenen Hintergrund.

Ein Traumtag auf der Alp Sellamat. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue)
Ein Traumtag auf der Alp Sellamat. (Bild: Heinz Staffelbach/NZZ Bellevue)

Die interaktive Karte von Schweizmobil finde
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Auf einen Blick: Von der Alp Sellamatt via Zinggen und Hinder-Lücheren zum Schribersboden, in einem grossen Bogen um den Thurtalerstofel via Engi wieder zum Schribersboden und schliesslich via Lochhütte und Lämboden zurück zur Alp Sellamatt. Der östliche Loop dieser Tour ist als Schneeschuhtrail markiert, der westliche Loop folgt dem gespurten Winterwanderweg. Länge 8 km, je 330 m Auf- und Abstieg, ca. 3 Stunden. Einkehren: Alp Sellamatt, Zinggen-Pub.

Autor: Heinz Staffelbach für NZZ Bellevue. Alle seine Wandertipps für die Schweiz findet ihr hier.

Dumeni Casaulta
veröffentlicht: 17. Januar 2017 14:04
aktualisiert: 25. Januar 2017 09:36