Die Töfflipapis sind unterwegs

Fabienne Engbers, 26. Mai 2017, 17:09 Uhr
Heute Freitag ertönen im Appenzellerland nicht primär die Kuhglöcken der Kühe auf den Weiden, sondern Vespamotoren. Eine Schar aus Vespa-Fahrern wagt sich von Donnerstag bis Sonntag auf eine Tour durchs Appenzellerland.

Auf einer silbernen Vespa fährt der Leiter der «Vespina», Roland Küng, daher. Er trägt eine gelbe Sonnenbrille und ein weisses Hemd, mit Tigern gemustert. Seit zwölf Jahren fährt Roland Küng auf seiner Vespa durch die Gegend. 120 Vespafahrer begleiten Roland Küng auf seiner Tour Vespina.

Faszination Vespa

«Die Vespa fasziniert mich. Ich bin gelernter Automechaniker und die alte Technik der Vespa gefällt mir», sagt Roland Küng. Die Vespa sei genau das richtige Spielzeug für ihn. Mittlerweile besitzt er über 20 Vespas. «Es gibt nichts Schöneres als eine alte Vespa, die 50 bis 60 Jahre alt ist und auch ausstrahlt, dass sie schon so alt ist.» Damals war die Vespa grün oder grau und blass, daher sind auch die meisten von Roland Küngs Vespas nicht knallig lackiert.

Touren durchs Appenzellerland sind europaweit beliebt

Die Tour durch das Appenzellerland ist für Roland Küng ein Erlebnis. «Es ist schon etwas anderes, wenn man in der Gruppe fährt. Es gibt einen Vorfahrer und zwei Schlussfahrer.» Zwischendrin rieche und höre man die Vespas in vollen Zügen. Das ist für Roland Küng das Grösste.

Die Vespina ist mittlerweile sogar europaweit bekannt. Von Appenzell aus starten die 120 Vespafahrer täglich zu ihren Touren, am Abend sitzen sie gemütlich zusammen.

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Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 26. Mai 2017 17:08
aktualisiert: 26. Mai 2017 17:09