Die Welt ist wieder in Ordnung am Fälensee

Christoph Fust, 15. September 2015, 15:17 Uhr
keystone/Arno Balzarini
keystone/Arno Balzarini
In breitestem Appenzellerdialekt sucht der Wirt des Berggasthauses Bollenwees auf Facebook nach einer Gruppe Männer, die ihm mit mannsgrossen Steinblöcken die Strasse versperrt haben. Der Eintrag wurde seit seiner Veröffentlichung gestern über 200 Mal geteilt und hat grosse Empörung ausgelöst. Der Rummel ist dem Wirt mittlerweile nicht mehr recht.

"Schockiert, Vandalen, hier! Unfassbar, das in der heilen Welt?", empört sich ein Facebook-Nutzer. Anlass ist der folgende Eintrag auf Facebook:

 

GESUCHT - VANDALEN IM ALPSCHTEE--------------------------------------------------------We het am letschte Samstigobed...

Posted by Thomas Manser on Montag, 14. September 2015

Dass der "Wolf" das nicht ganz so ernst meint, denkt man sich schon beim Durchlesen. Nach einer kurzen Abklärung wird klar: "Die sieben Geisslein" ist eine Gruppe Männer, welche am Wochenende ihren Polterabend in der Bollenwees gefeiert haben. Der Bräutigam musste dabei Steine mit einer Schubkarre ins Berggasthaus am Fälensee schieben. Offenbar waren ihm diese eine Nummer zu klein.

Nach etlichen Rückmeldungen zu seinem Post nahm Wirt Thomas Manser heute nochmals Stellung zum Vorfall und löste die Geschichte mit einem Augenzwinkern auf. Und die Steine hat er nach eigenen Angaben mit seinem Bagger aus dem Weg geräumt. (chf)

 

GESCHAFT - D'SCHTEE SÖND WIIDE US EM WEG-----------------------------------------------------------------------D'...

Posted by Thomas Manser on Dienstag, 15. September 2015

Christoph Fust
veröffentlicht: 15. September 2015 15:00
aktualisiert: 15. September 2015 15:17