Feldkirch

Dieb klaut Instrumente im Wert von mehreren 100'000 Franken

8. November 2019, 14:57 Uhr
Musikhausdieb
Der 30-Jährige soll in mehrere Musikfachgeschäfte in der Schweiz und in Österreich eingebrochen sein.
© Christiane Eckert
Ein 30-jähriger Rumäne, der in der Schweiz Instrumente im Wert rund 166'000 Franken gestohlen hat, ist in Feldkirch vor Gericht. Denn auch in Vorarlberg ist der Mann in ein Musikgeschäft eingebrochen.

«Es muss eine Verschwörung sein. Jemand, der mir Böses will, muss meine DNA an der Türklinke angebracht haben», sagt der 30-jährige Angeklagte zu den Vorwürfen. Der Rumäne soll im April 2019 in ein Musikfachgeschäft in Wolfurt eingebrochen haben. Im Sommer folgten zwei weitere Einbrüche in der Schweiz. In Gossau kamen Instrumente im Wert von rund 27'000 Franken weg, in Villeneuve erbeutete er Musikinstrumente im Wert von 139'000 Franken. 

Aus dem Vorarlberger Musikhaus wurden Blasinstrumente im Wert von 121'000 Euro gestohlen. Die Versicherung ersetzte 75'000 Euro, weil der Wiederbeschaffungswert als Schaden zählt. Der Rumäne wurde deshalb auch wegen Einbruchsdiebstahls schuldig befunden. Der zweifache Familienvater, dessen Frau ein drittes Kind erwartet, bekämpft das Urteil: «Ich bin unschuldig», sagt er vor Gericht. 

Musikhausdieb vor Gericht

Der Rumäne ist auch in Gossau ein Musikgeschäft eingebrochen.

© Christiane Eckert

Auch in der Schweiz wurde seine DNA in zwei Musikfachgeschäften sichergestellt. Der Angeklagte behauptet vor Gericht aber weiterhin, dass er nichts angestellt habe. Auch dass er nach einer Verhaftung in Basel abgehauen ist, bedeute nichts. Die Tür sei offen gestanden, da habe er gedacht, er könne gehen. Die Auslieferungshaft wurde bereits beantragt. Doch bis zur Rechtskraft des Urteils bleibt der Angeklagte in Österreich. 

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. November 2019 12:28
aktualisiert: 8. November 2019 14:57