Ein Glaspavillon für den Arboner Hafen

Stephanie Martina, 28. März 2017, 10:44 Uhr
Die Arboner Uferpromenade ist ein beliebter Treffpunkt – ein Glaspavillon soll ihn weiter aufwerten
Die Arboner Uferpromenade ist ein beliebter Treffpunkt – ein Glaspavillon soll ihn weiter aufwerten
© Tagblatt/Ralph Ribi (Archiv)
Die Stadt Arbon möchte ihr Hafenareal mit einem verglasten Pavillon aufwerten. Darin wird die Arboner Firma MiLu Gastro GmbH künftig die Besucher der Hafenpromenade bewirten.

Die Arboner Uferpromenade ist vor allem in den warmen Monaten des Jahres ein beliebter Ort. Nicht nur Einheimische schlendern gerne dem Hafen entlang, sondern auch Touristen geniessen den freien Blick auf den See und gönnen sich ein Glacé. Gerade weil die Uferpromenade rege besucht wird, möchte die Stadt Arbon den Hafen durch einen Glaspavillon weiter aufwerten.

Pavillon als bestes Projekt

Bei der Stadt sind mehrere Ideen eingegangen, wie der Hafendamm genutzt werden könnte. Der Glaspavillon, der den Stadtrat laut Mitteilung am meisten überzeugte, ist das Projekt der Arboner Firma MiLu Gastro GmbH. Sie möchte die Besucher der Quaianlagen im neuen Pavillon, der zu allen Seiten geöffnet werden kann, bewirten. Und zwar nicht nur im Sommer, sondern teils auch im Winter. Ein durchgängiger Ganzjahresbetrieb sei jedoch nicht geplant, da der Pavillon nicht beheizt werde.

Das Projekt würde vollumfänglich von der MiLu Gastro GmbH finanziert. Inzwischen hat die Gastrofirma ein Baugesucht eingereicht. Voraussichtlich ab Freitag, 7. April 2017 liegt es öffentlich bei der Abteilung Bau auf.

Weitere Tempo-30-Zone

Der Arboner Stadtrat hat zudem entschieden, ab Ende Mai den Verkehr auf der Landquartstrasse und der Schöntalstrasse zu verlangsamen. Während einer einjährigen Testphase soll deshalb auf der Landquartstrasse vom Sternenkreisel bis zur Aachbrücke und auf der Schöntalstrasse vom Knoten Landquart-/Schöntalstrasse bis zur Textilstrasse Tempo 30 eingeführt werden – sofern keine Einsprachen eingehen. Vor und während dieser Versuchsphase sollen Messungen durchgeführt werden, die Auskunft darüber geben, ob eine Tempo-30-Zone für zusätzliche Sicherheit sorgen würde.

Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 28. März 2017 10:44
aktualisiert: 28. März 2017 10:44