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Endspurt am Ufer des Seealpsees

Stephanie Martina, 7. März 2017, 15:10 Uhr
Auf der Baustelle des Berggasthauses Forelle am Seealpsee gehen die Arbeiten mit grossen Schritten voran. Am Montag wurde der Baukran mit einem Helikopter abtransportiert. Am 1. Mai soll das Restaurant wiedereröffnet werden. Dass bisher alles nach Plan lief, ist dem schneearmen Winter zu verdanken.

Es sind eindrückliche Bilder: Ein Helikopter transportiert einen Teil des Krans ab, der seit einigen Monaten auf der Baustelle des Berggasthofs Forelle am Ufer des Seealpsees eingesetzt wird. Innert weniger Minuten ist das Kranteil abmontiert und der Hubschrauber fliegt mit ihm in Richtung Tal davon. Nun, da der Kran nicht mehr benötigt wird, ist für Rony Fritsche vom Berggasthaus Forelle ein Meilenstein erreicht.

Ein Helikopter transportiert einen Teil des Baukrans ab:

«Wir hätten nicht gedacht, dass alles so genau nach Plan läuft. Wir hatten ein Riesenglück. Deshalb liegen wir auch so gut im Zeitplan. Wäre es ein schneereicher Winter gewesen, sähe die Sache bestimmt ganz anders aus», sagt Fritsche. Dennoch heisst es weiter hoffen, dass es nicht jetzt im Frühling noch eine grosse Menge Schnee gibt. Denn wenn die Strasse hoch zum Seealpsee von Lawinen verschüttet wird, geraten die Bauarbeiten ins Stocken, da das Material nicht hochtransportiert werden kann.

Böden und Türen

Derzeit laufe der Innenausbau des Gasthauses auf Hochtouren. Im oberen Stock seien die Handwerker dabei, die Türen zu den Gästezimmern zu montieren. Eine Etage tiefer seien die Bodenleger am Werk. «Sobald alle Handwerker aus dem Haus sind, geht's ans Putzen und Einräumen», sagt Fritsche.

Zahlreiche Gäste-Anfragen

Bereits jetzt, rund zwei Monate vor der Wiedereröffnung, sind bereits viele Anfragen für den kommenden Sommer eingegangen. 52 Personen finden in den 17 Gästezimmern Platz. Am 1. Mai wird das Haus feierlich eröffnet. Zwei Wochen später, am 14. Mai, findet zudem ein Eröffnungsgottedienst auf der Terrasse statt, bei dem das Haus eingesegnet wird. Rony Fritsche freut sich sehr darauf: «Alles ist so gekommen, wie wir es uns gewünscht haben - es ist einfach schön - aber das ist es an diesem Ort sowieso.»

Stephanie Martina
veröffentlicht: 7. März 2017 14:57
aktualisiert: 7. März 2017 15:10