Liechtenstein

Erneute Gerichtsverhandlung für «Eselschänder»

2. September 2019, 16:23 Uhr
Ein in der Schweiz wohnhafter Mann hat im Fürstentum Liechtenstein eine Eselstute missbraucht. (Symbolbild)
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Ein mutmasslicher Eselschänder musste sich Ende April vor dem Landgericht in Liechtenstein verantworten. Der 38-jährige, in der Ostschweiz wohnhafte Mann, wurde zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Zum Urteil wird nun die Berufungsverhandlung aufgenommen.

Ende April kam es in Triesenberg zur Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz. Laut der liechtensteinischen Landespolizei gestand der in der Ostschweiz wohnhafte Tatverdächtige, sexuelle Handlungen an einer Eselstute begangen zu haben. Er wurde von den Tierbesitzern während des Missbrauchs ertappt und der Landespolizei übergeben. 

Es kam zur Anzeige durch die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft, aber nicht zur Inhaftierung. Der mutmassliche Täter wurde damals in zwei Punkten schuldig gesprochen: der Tierquälerei und des Hausfriedensbruchs. Der 38-Jährige wurde zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.

Zum Urteil werde nun am 11. September die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht im Fürstentum Liechtenstein aufgenommen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 2. September 2019 16:23
aktualisiert: 2. September 2019 16:23