Flumserberg gehört zu den weltbesten Skigebieten

Stephanie Martina, 22. Februar 2017, 08:20 Uhr
Das Onlineportal Skiresort.de kürt das Skigebiet Flumserberg zu einem der besten der Welt
© Keystone/Gian Ehrenzeller
Flumserberg ist eines der weltbesten Skigebiete. Zu diesem Ergebnis kommt das grösste Testportal für Skifahrer Skiresort.de. Auch die Skigebiete Wildhaus und Pizol erhielten gute Bewertungen, während die übrigen Ostschweizer Skigebiete schlecht abschneiden.

Zwar hat das Skigebiet Flumserberg nicht am besten abgeschnitten, allerdings gehört es mit vier von fünf möglichen Sternen zur Spitzenkategorie «Führendes Skigebiet bis 80 km Pisten». Eine noch bessere Bewertung erhielten nur wenige Skiresorts, wie das «Tagblatt» berichtet. Am besten schneidet das weltberühmte Kitzbühl im Tirol mit 4,7 Sternen ab.

In der Ostschweiz schneidet laut dem Onlineportal Skiresort.de das Skigebiet von Wildhaus/Unterwasser/Alt St.Johann mit 3,9 Punkten am zweitbesten ab. Auf den dritten Platz wurde das Gebiet Pizol mit 3,7 Punkten gewählt.

Ostschweizer Durchschnitt sehr tief

Während diese drei Ostschweizer Skigebiete gute Bewertungen erhielten, schneiden die übrigen Ostschweizer Skiorte schlecht ab. Der Ostschweizer Durchschnitt liegt bei 2,2 von 5 möglichen Punkten. Dabei fällt auf, dass vor allem kleine Skigebiete mit einem bis sechs Liften am schlechtesten abschneiden. Doch eine tiefe Bewertung muss laut Oliver Kern, Geschäftsführer von Skiresort Service International, nicht bedeuten, dass das Skigebiet schlecht sei. Vielfach hänge eine tiefe Bewertung mit altmodischen Liften und wenig vielfältigen Pisten zusammen.

Skigebiete auf der ganzen Welt bewertet

Skiresort.de mit Sitz in München bewertet Skigebiete auf der ganzen Welt. Bisher hat das Portal 5300 Gebiete getestet, 90 davon in der Ostschweiz. Die Skigebiete werden anhand von Kriterien wie Grösse des Gebiets, Anzahl der Lifte und Bahnen und Qualität der Pistenpräparierung bewertet. Nebenkriterien sind unter anderem Après-Ski-Angebote und Snowparks. Die Kriterien würden immer die gleichen bleiben, unabhängig der Grösse des bewerteten Skigebiets.

Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 22. Februar 2017 06:43
aktualisiert: 22. Februar 2017 08:20