Im Coronawinter

26 Ranger sorgen in der Lenzerheide für Ordnung

2. Februar 2021, 20:50 Uhr
Winter-Ranger sorgen dafür, dass die Corona-Massnahmen von den Gästen eingehalten werden.
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Im Sommer hatte die Ferienregion Lenzerheide sechs Ranger angestellt, die dafür sorgten, dass es an beliebten Ausflugszielen zu keinen Menschenansammlungen kam. Wegen des positiven Echos stehen im Winter nun gar 26 solche Ranger im Einsatz.

Sie sorgen dafür, dass die Corona-Massnahmen eingehalten werden, erklären bei Bedarf die geltenden Massnahmen und stehen auch als Auskunftsperson für die Ferienregion zur Verfügung. Mehr als zwei Dutzend Winter-Ranger sind in der Lenzerheide derzeit täglich im Tal und am Berg unterwegs.

Ranger sensibilisieren auf Massnahmen 

In erster Linie versuchen die Ranger, die Gäste auf die Corona-Massnahmen zu sensibilisieren. Dazu sind sie unter anderem im Schneesportgebiet Arosa Lenzerheide unterwegs. Aber auch im Dorfzentrum, an stark frequentierten Orten, bei Parkplätzen und Einstiegsstellen der Bergbahnen oder am Heidsee. «Uns ist es wichtig, dass wir unsere Gäste informieren und auf freundliche Art und Weise die geltenden Corona-Massnahmen durchsetzen», wird Maurin Malär, der Winter-Ranger-Verantwortliche, in einer Mitteilung zitiert.

Bei den Rangern handelt es sich um Einheimische, aber auch Zweitheimische, Senioren und Studenten oder Personen auf Kurzarbeit. Sie wurden von der Tourismusorganisation eingestellt und werden für ihre Arbeit entlöhnt.

Positives Feedback von Gästen

Bereits im Sommer setzte die Ferienregion Lenzerheide auf Ranger, die am Heidsee dafür sorgten, dass es zu keinen Menschenansammlungen kam (FM1Today berichtete). Sechs Personen hatte man damals für den Job angestellt. Die Ranger erhielten gemäss Lenzerheide Tourismus mehrheitlich positives Feedback.

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Quelle: FM1Today/Noémie Bont

«Anders als zu erwarten wäre, wird der Einsatz der Winter-Ranger grösstenteils geschätzt und nicht als unangenehm empfunden», schreibt die Tourismusorganisation. Selbstverständlich habe es auch ab und zu unangenehme Situationen gegeben. In der Regel habe sich aber immer ein Weg finden lassen. Aufgrund des durchwegs positiven Echos wurde das Projekt nach und nach verlängert und vergrössert.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 2. Februar 2021 20:50
aktualisiert: 2. Februar 2021 20:50