Graubünden

40 Betrugsopfer verlieren Pensionskassengelder

10. November 2020, 10:01 Uhr
In Graubünden haben Geschädigte bis zu 600'000 Franken investiert und verloren.
© iStock (Symbolbild)
Im Kanton Graubünden verlieren immer wieder Opfer von Betrügern viel Geld mit Anlagen, die sie online abwickeln. Einige der Geschädigten investierten vorzeitig bezogene Pensionskassengelder.

Die Kantonspolizei Graubünden und die Staatsanwaltschaft warnten am Dienstag bereits zum dritten Mal dieses Jahr vor betrügerischen online-Geldanlagen. In einem diesen Herbst zur Anzeige gebrachten Fall habe ein Mann über 600'000 Franken investiert und verloren.

Insgesamt beinahe 40 Fälle sind seit 2018 zur Anzeige gebracht worden. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf beinahe drei Millionen Franken.

«Mit Nachdruck» warnt die Polizei davor, online-Geldtransaktionen mit Unbekannten einzugehen. Investitionen seien mit der Hausbank zu besprechen. Unter keinen Umständen dürften ID- oder Passkopien versandt werden. Auch dürfe man sich nicht von einem professionellen Auftritt blenden lassen. Und es seien nur solche Geldanlagen zu tätigen, welche man selber verstehe.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. November 2020 09:36
aktualisiert: 10. November 2020 10:01