Chur

Armee-Duro im Rhein konnte gegen Abend geborgen werden

24. Juli 2020, 21:50 Uhr
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Quelle: CH Media Video Unit / Leserreporter FM1Today

Ein Duro der Armee ist am Freitagmittag beim Schiessplatz Rossboden in Chur in den Rhein gerollt. Der Rekrut, der am Steuer sass, konnte sich in Sicherheit bringen. Im Verlauf des Freitagabends konnte das Fahrzeug aus dem Rhein geborgen werden.

«Um etwa 11.50 Uhr ist der Duro in den Rhein gerollt und dort stehen geblieben», sagt Daniel Reist, Sprecher der Armee, gegenüber FM1Today. Der Armeewagen konnte bis Freitagabend nicht geborgen werden: «Das dauert länger, weil man für die Befestigung der Seile auch Taucher einsetzen musste», sagt Georg Fritz, Mediensprecher der Militärjustiz. Laut Militärjustiz hatte der Duro rund 14 Übungsgranaten geladen. Diese konnten im Verlauf des Freitags alle geborgen werden. Der Duro wurde am Freitagabend aus dem Rhein geholt.

Der Fahrer konnte sich in Sicherheit bringen. Er erlitt leichte Schürfungen und einen Schock. Wie es zum Unfall kommen konnte, klärt jetzt die Militärpolizei ab. Nebst dem Fahrer habe sich niemand im Fahrzeug befunden.

Der Unfallhergang ist Gegenstand der angelaufenen Untersuchung. «Der Untersuchungsrichter befragt Personen, sichert Daten und Spuren und kann auch noch ein Gutachten in Auftrag geben», so Fritz.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 24. Juli 2020 12:55
aktualisiert: 24. Juli 2020 21:50