Arosa Bärenland sucht 300 «Bären»

Laurien Gschwend, 6. Mai 2019, 07:25 Uhr
Das Arosa Bärenland will einen Weltrekord aufstellen: 300 Personen mit dem Nachnamen Bär (oder ähnlich) sollen am 30. Juni vorbeikommen. So viele «Bären» seien noch nie an einem Ort vereint gewesen.

«300 Bären besuchen 3 Bären.» Das ist zumindest die Wunschvorstellung des Arosa Bärenlandes. Bereits über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten zugesichert, am 30. Juni nach Arosa zu kommen und am Weltrekordversuch teilzunehmen. «Wir sind zuversichtlich, dass die Kapazitätsgrenze von 400 Personen erreicht wird», heisst es in einer Mitteilung. «Noch nie werden so viele Bären an einem Ort vereint gewesen sein.»

«Starke Botschaft für Bärenschutz»

Angesprochen sind nicht nur Frau und Herr Bär. Laut der Stiftung Arosa Bären haben auch verwandte Namen (etwa Baer oder Beer oder Varianten in anderen Sprachen) einen speziellen Bezug zu Bären. Sie sollen beim Weltrekordversuch eine «starke Botschaft für den Bärenschutz» abgeben, sagt Stiftungspräsident Pascal Jenny. «Gemeinsam soll eine Erklärung für einen aktiven Bärenschutz unterschrieben werden.»

Marius Baer tritt auf

Musikalisch begleitet wird der Anlass auch von einem Bären: Der Appenzeller Musiker Marius Baer (26) wird auftreten. Infos zum Weltrekordversuch findest du hier.

Nach qualvollen Jahren in einem serbischen Zirkus wurde Braunbär-Eisbär-Mischling Napa im Sommer 2018 ins Arosa Bärenland übergesiedelt. Seit Februar dieses Jahres hat er zwei Mitbewohner aus Albanien: Amelia und Meimo (FM1Today berichtete). Weitere Bären sollen hinzukommen.

Die in der Schweiz bislang einmalige Einrichtung für Bären kostete 6,5 Millionen Franken, wobei der Grossteil der Kosten von drei grossen Spendenorganisationen übernommen wurde. Der Kanton stufte das Bärenland als touristisch relevante Infrastruktur ein und steuerte 1,2 Millionen Franken bei. (SDA)

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. Mai 2019 07:25
aktualisiert: 6. Mai 2019 07:25