Asiatische Stechmücken breiten sich aus

Laurien Gschwend, 12. Juni 2018, 09:13 Uhr
Die Tigermücke überträgt Krankheiten.
© Keystone/AP/Adrin Snider
Der Kanton Graubünden untersucht seit 2016 die Verbreitung von Asiatischen Stechmücken. Die Ergebnisse aus dem letzten Jahren zeigen, dass sich die Insekten weiter ausgebreitet haben.

Die Bündner Südtäler unteres Misox, unteres Bergell und Brusio, einige Rastplätze entlang der Autobahn A13 sowie Stichproben im Raum Chur und Landquart umfassten das Monitoring des Jahres 2017. Die Ergebnisse des Amts für Umwelt und der jeweiligen Gemeinden zeigen: In den südlichen drei Misoxer Gemeinden haben Tigermücken gegenüber 2016 zugenommen, teilt der Kanton mit. In den erstmalig erfassten Gemeinden Bregaglia und Brusio sowie nördlich des San Bernardino wurden hingegen keine der potenziell krankheitsübertragenden Tigermücken registriert.

Anders sieht es bei der Asiatischen Buschmücke aus. Sie wurde in allen überwachten Gemeinden mindestens einmal gefunden. Dieses Insekt wird vom Bund allerdings als eher unbedeutender Krankheitsüberträger eingestuft.

Die Gemeinden sollen ihre Einwohner nun über Massnahmen informieren, die sie gegen die Stechmücken treffen können. So ist es laut dem Kanton Graubünden sinnvoll, Ansammlungen von stehendem Wasser - beispielsweise in Blumenvasen und Topfuntersetzern - regelmässig trocken zu legen. Dieses dienen als Brutstätte für Mücken.

Laurien Gschwend
Quelle: red.
veröffentlicht: 12. Juni 2018 09:13
aktualisiert: 12. Juni 2018 09:13