Graubünden

Das sind die 10 schönsten Fotospots

Noémie Bont, 16. September 2019, 18:05 Uhr
Lai da Palpuogna, dieser See ist einer der Fotospots in Graubünden.
Lai da Palpuogna, dieser See ist einer der Fotospots in Graubünden.
© iStock
St.Gallerinnen und St.Galler erhalten bei Ausflügen in Graubünden momentan exklusive Vergünstigungen. Eine perfekte Gelegenheit die 10 schönsten Fotospots des Nachbarkantons abzuklappern.

Viele Foto-und Outdoorliebhaber lassen sich auf Social Media inspirieren. Sie suchen nach fotogenen Orten: Einem stahlblauen Bergsee, steilen Klippen oder alter Architektur. Nun hat Graubünden Tourismus eine Liste veröffentlicht, mit den 10 schönsten Fotospots des Kantons. 

Wie treffend, dass Einwohnerinnen und Einwohner des Kanton St. Gallens in Graubünden momentan vergünstigt reisen können. An den «Kantonstagen» erhalten sie Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr, der Gastronomie sowie bei Übernachtungen. Eine günstige Gelegenheit also, eine paar wunderschönde Fotospots abzuklappern.

1. Lai da Palpuogna

Der Lai da Palpuogna ist ein Bergsee oberhalb des Dörfchens Preda und bietet mit seinem glasklaren Wasser und dem Lärchenwald eine Oase der Erholung. Der See ist Teil des Naturparks «Parc Ela» und wird vom Fluss Albula durchflossen. Empfohlen wird, den See im Herbst am frühen Morgen oder späteren Nachmittag zu besuchen. Wenn das Wasser und die Umgebung ruhig sind. Empfohlen wird zudem aufgrund der fehlenden Parkplätze mit dem Zug oder zu Fuss anzureisen. 

2. Guarda

In diesem 200-Seelendorf im Unterengadin spielte sich einst, so erzählen es die Kinderbücher, die Geschichte vom Schellen-Ursli ab. Schellen-Ursli ist das berühmteste Schweizer Kinderbuch nach Heidi. Der Ortskern von Guarda ist geprägt von alten Engadiner Häusern mit ihren typischen Wandbemalungen und Sgraffiti. Für den vorbildlichen Ortsbildschutz erhielt das Bergdorf einen Wakkerpreis mit dem Prädikat «von nationaler Bedeutung» verliehen.

3. Val Lumnezia

Am zweitletzten Juli-Wochenende strömen hier jährlich rund 20'000 Festivalgänger an das Openair Lumnezia. In der restlichen Zeit ist es im Tal eher ruhig. Das Val Lumnezia erstreckt sich als grösstes Seitental der Surselva von Ilanz aus südwärts. Von Morissen aus, erreicht man nach einem kurzen Fussmarsch oberhalb des Dorfes eine kleine Bank. Wer früh genug ankommt, erlebt die ersten Sonnenstrahlen im «Tal des Lichts».

4. Landwasserviadukt

Der über 100-jährige Bau der Rhätischen Bahn kann von zwei Aussichtspunkten aus fotografiert werden. Die Aussichtsplattform Süd ist ab Bahnhof Filisur über einen einfachen Fussweg in rund 20 Minuten erreichbar. Zur Aussichtsplattform Nord gelangt man auf einem kurzen Pfad ab dem Parkplatz beim Landwasserviadukt oder über den Wanderweg ab Filisur. Letztere bietet direkte Sicht auf die Gleise – beste Voraussetzung für spektakuläre Fotokompositionen. 

landwasserviadukt_Kantonstage

Während der Kantonstage hängen am Landwasserviadukt ein St.Galler- und eine Bündner-Fahne.

© PD

5. Lagh da Saoseo

Ein Foto-Klassiker für den Herbst: Der idyllische von Bäumen umgebene Bergsee liegt im Val da Camp oberhalb der Alpe Campo. Zu dieser Jahreszeit bietet er am frühen Morgen oder späten Abend eine ergreifende Szenerie von Schönheit und Ruhe. Ab dem Parkplatz Sfazú fährt ein kleines Postauto (Reservation obligatorisch) mehrmals täglich ins Tal. Wer den Abend und den Sonnenuntergang am Wasser abwartet, wird mit einem einzigartigen Lichtspektakel belohnt. Der eineinhalbstündige Rückweg nach Sfazú muss allerdings zu Fuss zurückgelegt werden. 

6. Greina

Bilder der Hochebene Greina müssen sich Fotografen verdienen. Denn diese Landschaft erreicht nur, wer eine mehrstündige Wanderung auf sich nimmt. Die Greine Ebene ist ungefähr sechs Kilometer lang und einen Kilometer breit ist. Ihre Biotopenvielfalt ist aussergewöhnlich und einzigartig. Aus diesem Grund wurde die Greinaebene als Schutzzone ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler der Schweiz von nationaler Bedeutung aufgenommen. 

7. Rhätische Bahn

Dieser «Fotospot» bringt dich an noch mehr schöne Orte. Die abwechslungsreichen Strecken der Rhätischen Bahn ermöglichen spannende Fotokompositionen, zum Beispiel mit Kurven, dem Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken oder den Spiegelungen in den Scheiben.

Tipps: Meistens können die Fenster beim Waggoneingang geöffnet werden. Lehnt man sich  vorsichtig hinaus, kann man den Zug, die Landschaft und das Fahrgefühl einfangen. Seit Kurzem fahren auf der Albulalinie von Chur nach St. Moritz die neuen Alvra-Züge mit speziellem Fotoabteil, in dem sich die extra grossen Fenster öffnen lassen. 

8. Muottas Muragl

Mit der Standseilbahn geht es bequem hoch auf den Muottas Muragl. Von dort wandert man zur Alp Languard und geniesst währenddessen die weite Aussicht auf Pontresina und das Oberengadin. Um diese festzuhalten, kann ein Weitwinkel genauso gut eingesetzt werden wie ein Zoom. Bevor es mit der Sesselbahn oder zu Fuss zurück ins Tal geht, solltest du dir, gemäss Insidern, die riesigen Cremeschnitten auf der Alp Languard nicht entgehen lassen.

9. Crestasee

Besonders schön ist der Crestasee am frühen Morgen, am späteren Abend und im farbenfrohen Herbst. Der schmale Weg um das Gewässer lädt ein, neue Perspektiven zu entdecken und unterschiedliche Kombinationen von Natur, See und Bergen aufs Foto zu kriegen. Natürlich ist auch das Spiel mit Spiegelungen spannend. Im Sommer kannst du im Crestasee tagsüber auch baden.

10. Schweizerischer Nationalpark

Im Herbst, in der Brunftzeit der Hirsche, färben sich die Lärchen gelb und der Schweizerische Nationalpark zeigt sich in seinem farbigsten Kleid. Wer zu Randzeiten, am frühen Morgen und Abend, zum Beispiel im Val Trupchun unterwegs ist, kann mit etwas Glück einen röhrenden Hirsch beobachten. Die Hirsche und manchmal auch Steinböcke sonnen sich oft zuhinterst im Tal hoch oben an den Hängen.

Im ganzen Nationalpark findet man viel Totholz. Manchmal lohnt es sich die abgestorbenen Bäume in die Aufnahmen zu integrieren.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 18. September 2019 09:29
aktualisiert: 16. September 2019 18:05