Das «Wunder» von Lumnezia

Lara Abderhalden, 23. Juli 2017, 08:29 Uhr
Jeder, der schon einmal am Openair Lumnezia war, weiss: Es ist nicht nur die unglaubliche Bergkulisse, welche das Festival einzigartig und wunderschön macht – Es sind die Menschen und die Bands, welche unglaublich gut harmonieren.

Das Openair Lumnezia ging am Samstagabend mit dem Konzert von Sportfreund Stiller zu Ende. Zwar hatten sich die Musiker keinen Regen gewünscht, leider «schüttete» es zu Beginn des Konzerts wie wild. Die Stossgebete der Band wurden jedoch gegen Ende des Konzerts erhört. Genau zu dem Zeitpunkt, als die Sportfreunde ihre Hits wie «New York, Rio, Rosenheim» oder «Applaus, Applaus» auspackten.

Unglaubliches Line-Up

Mit der Wolkendecke, die aufriss, lockerte sich auch die Stimmung. Die Regenmäntel öffneten sich und mit ihnen die Seelen der Festivalbesucher. Mit ein bisschen Wehmut im Herzen und trotzdem noch einem Haufen Energie, die irgendwo hin musste, gaben sich die Zuschauer der Musik hin.

Genau das taten sie auch schon das gesamte Festival über. Alle sind sich einig: Die Veranstalter haben ein unglaubliches Line-Up aus dem Hut gezaubert. Gegen etwas Regen kann leider niemand ankommen. Das war aber auch egal. Schön war es, sich den Schweiss im Regen vom Körper zu tanzen.

Viele Musikrichtungen vereint

Nicht nur die Sportfreunde Stiller verstanden es, das Publikum zu überzeugen. Irgendwie freundeten sich alle Bands sehr schnell mit den Zuschauern an. Ob nun Moop Mamas Blasmusik, Lo & Leducs Schweizer Hip Hop oder die Rockmusik der Foals, das Publikum fühlte sich mit allem identifiziert und die Bands mit ihnen.

Am Ende lässt sich das Festival mit einer Art Feuerwerk zusammenfassen. Viele Musikrichtungen vereint, viele verschiedene Personen aus unterschiedlichen Regionen vereint und ganz viel Freude und Liebe für das Leben, die Musik und die Welt oder wie Peter, der Sänger von Sportfreunde Stiller es ausdrückt: «Es ist so 'ne Sache mit den Wundern. Erst kommen sie nicht, dann überfallen sie dich Du brauchst dich nicht zu wundern. Wunder fragen nicht, sie fragen nicht.»

Lara Abderhalden
Quelle: abl
veröffentlicht: 23. Juli 2017 08:29
aktualisiert: 23. Juli 2017 08:29