Sommerjob

Ferienregion Lenzerheide sucht Corona-Aufpasser

Noémie Bont, 30. Mai 2020, 18:38 Uhr
Am Heidsee läge der Arbeitsort eines solchen Rangers.
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Die Ferienregion Lenzerheide rüstet sich für den grossen Gästeansturm diesen Sommer. Sie sucht sogenannte Ranger: Personen, die dafür sorgen, dass es an den Hotspots wie Heidsee und Rothorn zu keinen Ansammlungen kommt – und die Abstände zwischen den Gästen eingehalten werden.

Bist du kommunikativ und suchst du einen Sommerjob der besonderen Art? Dann dürfte dir die neueste Jobausschreibung aus der Lenzerheide gefallen. Die Ferienregion sucht Ranger. Personen, die in den Sommermonaten Juli und August aktiv auf die Gäste zugehen und sie auffordern, Abstand zu halten – etwa bei den Badegästen am Heidsee oder zwischen den Bikern und Wanderern beim Anstehen an der Rothornbahn.

Gäste erhalten Geheimtipps

Zu den Aufgaben eines Rangers gehört es, Menschenansammlungen zu verhindern. Dies sollen sie tun, indem sie den Gästen Geheimtipps verraten. «Statt am Heidsee kann man sich auch an einem Speichersee oder in den kühlen Bächen erfrischen. Nur wissen das die wenigsten», sagt Lenzerheide-Tourimusdirektor Bruno Fläcklin. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Ranger in der Region gut auskennen.

Lido am Heidsee
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Viele wollen Ranger werden

«Auf die Jobausschreibung haben sich erstaunlich viele Personen gemeldet», sagt Fläcklin. Eingestellt werden im Sommer fünf Ranger, rund ein Dutzend Anfragen sind bis jetzt eingegangen. «Es haben sich sowohl Studierende, als auch Rentner bei uns gemeldet, grösstenteils aus der Region Lenzerheide.» Funktioniere das Ranger-System, werde es vielleicht auch im Herbst weitergeführt. 

Ansturm im Sommer

Einen Ranger hat die Ferienregion bereits angestellt, den «Heidsee-Ranger». Er dreht an Pfingsten die ersten Runden zwischen den Badegästen. Der grosse Gäste-Ansturm ist aber erst im Sommer zu erwarten. «Personen mit einer Zweitwohnung in der Lenzerheide werden dieses Jahr die Sommerferien wohl bei uns im Kanton Graubünden verbringen», sagt Tourismusdirektor  Fläcklin. Der Ansturm sei aber bewältigbar.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 30. Mai 2020 18:38
aktualisiert: 30. Mai 2020 18:38