Coronavirus

Graubünden will Einsatzkräfte mit Feuerverbot entlasten

24. März 2020, 14:21 Uhr
Ab dem 25. März ist das Grillieren im Kanton Graubünden verboten. (Archivbild)
© Keystone/URS FLUEELER
Der Kanton Graubünden hat bis auf Widerruf ein Feuerverbot erlassen. Dieses Verbot soll nicht nur Waldbrandrisiko minimieren, es soll auch die Einsatzkräfte während der Corona-Krise entlasten.

Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und Militär sind momentan besonders gefordert. Die Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus lässt die verschiedenen Einsatzkräfte in nächster Zeit an ihre Grenzen stossen. Denn ihre Aufgaben sind, nebst dem Corona-Ereignis, auch die Sicherung der normalen Lage. 

In der jetzigen Situation müsse man aber davon ausgehen, dass auch die Feuerwehren personell geschwächt werden. Weil die Feuerwehren schon mit ihren Alltagseinsätzen mehr als ausgelastet sind, soll nun ein Feuerverbot das Risiko minimieren, schreibt der Kanton Graubünden in ihrem Communiqué.

Im ganzen Kanton Graubünden gilt ab dem 25. März bis auf Widerruf ein generelles Feuerverbot. Davon ausgenommen ist der Siedlungsraum, sofern ein Waldabstand von 50 Metern eingehalten werden kann. Unter das Verbot fallen auch alle bewilligten Feuerstellen. Die Gemeinden sorgen dafür, dass die Feuerstellen entsprechend gekennzeichnet sind.

(sk)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 24. März 2020 14:25
aktualisiert: 24. März 2020 14:21